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Herberth Motorsport gewinnt aktionsreiche Hankook 12H MONZA

(11.07.2020) - Herberth Motorsport sicherte sich in einem unglaublichen Finale die ersten drei Positionen bei den Hankook 12H MONZA. Für Ausrichter CREVENTIC war es die erste Veranstaltung auf dem Autodromo Nazionale di Monza.
 
Am Samstagnachmittag musste das längste Rennen, das jemals im „Tempel des Speeds“ ausgetragen wurde, für kurze Zeit mit der roten Flagge unterbrochen werden, da wegen eines schweres Unwetters die Bedingungen zu gefährlich waren. Damit war es jedoch noch nicht getan. Etwa zehn Minuten vor Schluss, kam der Spitzenreiter, der #91 Herberth MotorsportPorsche 911 GT3 R (Daniel Allemann / Ralf Bohn / Robert Renauer / Alfred Renauer), in der Variante del Rettifilo zum Stehen, nachdem die Mannschaft das Schwesterauto kurz zuvor im Kampf um die Spitze überholt hatte.
 
Damit ging die Führung an den #92 Herberth Motorsport Porsche 911 GT3 R (Jürgen Häring / Taki Konstantinou / Alfred Renauer), aber der Sieg war noch keineswegs sicher, denn der dritte Herbert-Porsche mit der Startnummer #93 (Steffen Görig / Stefan Aust / Klaus Bachler) machte mächtig Druck. Mit jeder Runde verkürzte Klaus Bachler den Rückstand auf die Spitzenreiter mit zehn Sekunden. Der Österreicher fuhr dabei die zwei schnellsten Rundenzeiten des gesamten Rennens. Nach einem Herzschlagfinale betrug die Differenz zwischen den beiden Herbert-Porsche weniger als eine halbe Minute.
 
Jürgen Häring fuhr schließlich nach 285 Runden auf dem 5,793 Kilometer langen Autodromo Nazionale di Monza den Porsche mit der Startnummer 92 als Sieger über die Ziellinie und sicherte damit nur wenige Wochen nach dem Erfolg bei den Hankook 24H PORTIMAO den zweiten Rennsieg in Folge für den Herberth Motorsport-Porsche mit der Nummer 92. Nach zwei Rennen hat Hertberth Motorsport in der GT-Team-Gesamtwertung der 24H SERIES Europe nun einen Vorsprung von sieben Punkten auf den nächsten Verfolger Speed Lover. 
 
Trotz des nahezu unfassbaren Pechs hatte der Porsche mit der Startnummer 91 eine ausreichende Distanz absolviert, um sich noch den dritten
Gesamtrang zu sichern. Damit feierte Herberth Motorsport in Monza einen überzeugenden Dreifacherfolg.
 
Der MP Racing-Mercedes-AMG GT3 Evo (#58, Thomas Gostner / David Gostner / Manuela Gostner / Corinna Gostner / Giorgio Sernagiotto) schloß seine erfolgreiche Premiere in den 24H SERIES mit dem vierten Gesamtrang ab. Der Car Collection Motorsport Audi R8 LMS GT3 Evo (#34, Johannes Dr. Kirchhoff / Elmar Grimm / Max Edelhoff) fuhr mit lediglich zwei Runden Rückstand auf Platz fünf. Die amtierenden A6-Titelträger hatten eine ZehnRunden-Strafe in Kauf genommen, um am Freitagabend im Parc Fermé Elektronikprobleme am Audi beheben zu können.
 
Der Reiter Engineering-KTM GTX Concept (#746, Stefan Rosina / Laura Kraihamer / Eike Angermayr), der bei der nächtlichen Unterbrechung die Gesamtführung der Hankook 12H MONZA innehatte, verlor einen schon fast sicheren Klassensieg in der GTX-Kategorie, nachdem Elektrikprobleme für das deutsche Team zu einem Boxenstopp von fast einer Stunde führten. Damit ging der Klassensieg an den ARC Bratislava-Lamborghini Huracán Super Trofeo (#707, Miro Konopka / Mato Konopka / Mato Homola), der trotz eigener Elektrikprobleme in der Anfangsphase auf Gesamtrang sechs ins Ziel kam.
 
Eine starke Aufholjagd bescherte dem Reiter Engineering-KTM noch Rang drei in der Klasse, nur drei Runden hinter dem JR Motorsport-BMW M3 F80 (#703, Ted van Vliet / Ruud Olij).
 
Der Speed Lover-Porsche 991-II Cup (#978, Dominique Bastien / Gavin Pickering) feierte einen überlegenen Sieg in der 991-Klasse, gefolgt vom Schwesterauto mit der Startnummer 979 (Olivier Dons / Eric Mouez / Rolf Lietart). Das belgische Team war so schnell unterwegs, dass der Porsche mit der Startnummer 978 auf dem beachtlichen siebten Gesamtrang über die Ziellinie fuhr.
 
Das einzige GT4-Auto im Rennen, der MDM Motorsport-BMW M4 GT4 (#450, Tom Coronel / Tim Coronel / Jan Jaap van Roon), sicherte sich trotz eines Reifenschadens links vorne in der letzten Rennstunde den ersten Klassensieg der Saison.
 
Der Equipe Verschuur-Renault RS01 (#9, Harrie Kolen / Erik van Loon / Mike Verschuur) führte während der ersten 16 Runden der Hankook 12H MONZA souverän das Feld an, aber ein Motorschaden verhinderte die Fortsetzung des Rennens. Ein weiterer Anwärter auf einen Podiumsplatz, der Wochenspiegel Team Monschau Ferrari 488 GT3 (#22, Georg Weiss / Leonard Weiss / Jochen Krumbach / Hendrik Still), fiel ebenfalls vorzeitig aus, nachdem drei Reifenschäden hintereinander für erhebliche Beschädigungen am Auto gesorgt hatten.

 

Text: Creventic


Red Camel-Jordans.nl holt Rückstand von vier Runden auf und gewinnt TCE-Division in Monza

(11.07.2020) - Überraschungssieg bei den Hankook 12H MONZA für den Red Camel-Jordans.nl CUPRA TCR (#101, Ivo Breukers / Luc Breukers). Zuvor schien der Brutal Fish by KCMG Honda Civic FK7 TCR (#122, Martin Ryba / Daniel Lloyd / Josep Oriola Vila) auf dem Weg zum TCE-Divisionssieg, aber ein technisches Problem in den letzten 30 Minuten des Rennens stand dem Erfolg im Weg.
 
Der Brutal Fish by KCMG Honda hatte am Freitagnachmittag einige Positionen verloren, aber arbeitete sich sukzessive zurück an die Spitze der TCE-Division und hatte nahezu zwei Minuten Vorsprung auf den nächsten Verfolger, als der Honda weniger als 30 Minuten vor Rennende am Ausgang der zweiten Lesmo-Kurve auf der Strecke ausrollte. Nachdem das Auto zurück an die Box geschleppt worden war, konnte dort einen schnellen ‚Reset’ durchgeführt werden, so dass Josep ‘Pepe’ Oriola Vila das Rennen fortsetzen konnte und das Team aus Hong Kong mit Position drei schließlich den ersten Podiumsplatz in den 24H SERIES bescherte.
 
Es gab noch mehr Drama, als der zweitplatzierte Autorama Motorsport by Wolf-Power Racing Volkswagen Golf GTi TCR (#112, Miklas Born / Constantin Kletzer / Yannick Mettler) in der Variante del Rettifilo von der Strecke kam. Dabei wurde die linke Frontseite des Volkswagen beschädigt, was in den letzten 20 Minuten des Rennens einen weiteren Boxenstopp notwendig machte. Das Schweizer Team hatte jedoch ein ausreichendes Polster, so dass Platz zwei in der Klasse und damit das dritte TCR-Podium in Folge in dieser Saison nicht mehr gefährdet waren.
 
Das alles führte dazu, dass der Red Camel-Jordans.nl CUPRA, der wegen eines Aufhängungsbruchs in der Anfangsphase vier Runden verloren hatte, für eine starke Aufholjagd mit dem ersten TCE-Divisionssieg der Saison belohnt wurde. Nach 261 Runden auf dem 5,793 Kilometer langen Autodromo Nazionale di Monza fuhr Ivo Breukers den CUPRA als Sieger über die Ziellinie. Mit diesem Ergebnis verbessert sich Red Camel-Jordans.nl auf Rang zwei der TCE-Wertung der 24H SERIES Europe. Der Rückstand auf die Titelverteidiger in der TCE-Team-Gesamtwertung, Autorama Motorsport by Wolf-Power Racing, beträgt lediglich 12 Punkte.
 
Die drei bestplatzierten TCE-Teams belegten die Positionen acht, neun und zehn der Gesamtwertung der Hankook 12H MONZA, eine eindrucksvolle Leistung.
 
Der NKPP Racing by Bas Koeten Racing-CUPRA TCR (#175, Harry Hilders / Gijs Bessem), der bei der nächtlichen Unterbrechung die Führung in der TCEDivision innehatte, beendete ein starkes Rennen mit Rang vier der TCRKlasse, unmittelbar vor dem TOPCAR Sport-CUPRA TCR (#131, Fabian
Danz / Karen Gaillard / Loris Prattes). Der zweite Autorama Motorsport by Wolf-Power Racing-Volkswagen Golf GTi TCR (#1, Sandro Pelatti / Alberto Vescov / Roberto Ferri / Yannick Mettler) wurde auf Platz sechs gewertet.
 
Nachdem am Anfang des Tages fast 30 Minuten Zeitverlust verbucht wurde, zeigte der Autorama Motorsport-SEAT Leon Cup Racer V1 (#211, Luigi Stanco / Armando Stanco / Dario Stanco) eine starke Aufholjagd, die mit dem TCX-Klassensieg belohnt wurde. Platz zwei in der Klasse ging an den WEC Motorsport BMW E46 M3 (#339, David Cox / Jason Cox / George Haynes). Elektrik- und Schaltprobleme beeinträchtigten die Chancen des TCESpitzenreiters aus der Anfangsphase, Nordschleife Racing (#226, Daniel Waszczinski / Régis Rego de Sebes / Johan Boris Scheier). Dennoch hatte der Ligier JS2 R genügend Runden absolviert, um als Dritter in der TCXKlasse gewertet zu werden.
 
Der AC Motorsport Audi RS3 LMS (#188, Stéphane Perrin / Vincent Radermecker / Mathieu Detry) hatte lange Zeit gute Aussichten auf einen TCE-Podiumsplatz, aber ein überhitzter Motor führte letztendlich zum vorzeitigen Aus.
 
Die nächste Langstreckenveranstaltung der 24H SERIES powered by Hankook ist die E-SPORTS 12H BARCELONA am 22. August. Zwei Wochen später, vom 4.-6. September, folgen die Hankook 24H BARCELONA auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya. Nähere Informationen gibt es unter www.24hseries.com.

 

Text: Creventic


Sieg und Platz zwei für Herberth Motorsport bei Hankook 24H PORTIMAO

Beim ersten realen Rennen in Europa seit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie sicherte sich Herberth Motorsport den Sieg und den zweiten Platz bei der vierten Auflage der Hankook 24H PORTIMAO.
 
Nach 731 Runden auf dem 4,652 Kilometer langen Autódromo Internacional do Algarve fuhr Tim Müller als Erster über die Ziellinie und fuhr damit den Sieg für den Herberth Motorsport Porsche 991 GT3 R (#92, Tim Müller / Taki Konstantinou / Jürgen Häring / Michael Joos / Marco Seefried) nach Hause.
 
Dieses Ergebnis ist der erste Gesamtsieg für Herberth Motorsport bei den Hankook 24H PORTIMAO, nachdem das Team im Vorjahr in Portugal bereits die Klasse gewann und mit diesem Erfolg auch einen erheblichen Schritt zum Titelgewinn in der A6-Am-Teamwertung der 24H SERIES Europe machen konnte. Außerdem verbesserte Herberth Motorsport den Distanzrekord beim Rennen an der Algarve. Die bisherige Bestmarke war 722 Runden, 2017 bei der Premiere von Bohemia Energy by Scuderia Praha gefahren.
 
Das Schwesterauto mit der Startnummer 91 (#91, Daniel Allemann / Ralf Bohn / Robert Renauer / Alfred Renauer) zeigte eine tolle Aufholjagd und komplettierte schließlich den Erfolg des Teams mit Rang zwei. Zuvor hatte der zweite Herberth Motorsport-Porsche 991 GT3 R in der Anfangsphase die Führung übernommen und im ersten Renndrittel einen Vorsprung von drei Runden herausgefahren. Dann verlor das bayerische Team jedoch über eine Stunde an der Box, als das Getriebe gewechselt werden musste. Zurück im Renngeschehen fuhr der Porsche mit der Startnummer 91 mit Robert Renauer am Lenkrad mit 1:44,682 Minuten die schnellste Rundenzeit im Rennen.
 
Der Mühlner Motorsport-Porsche 991-II Cup (#921, Moritz Kranz / Carlos Vieira / Tom Cloet / Jeroen Bleekemolen) zeigte als bestplatziertes Auto aus der 991-Klasse eine eindrucksvolle Leistung und komplettierte das vollständige Podium für Porsche mit Gesamtrang drei. Der Speed LoverPorsche 991-II Cup (#978, Dominique Bastien / Gavin Pickering / Olivier Dons / Eric Mouez) hatte eine Reihe von technischen Problemen, belegte aber
dennoch Rang zwei in der Klasse und den neunten Gesamtplatz nach einem tollen Einsatz.
 
Der Mühlner Motorsport-Porsche 718 Cayman GT4 (#421, Axel Sartingen / Daniel Schwerfeld / Thorsten Jung / Daniel Bohr / Moritz Kranz) komplettierte ein erfolgreiches Wochenende für das belgische Team mit dem Sieg in der für CREVENTIC neue CAYMAN-Klasse. Der nächste Konkurrent, der Veloso Motorsport-Porsche Cayman GT4 CS (#408, Pedro Marreiros / Paulo Pinheiro / José Costa / Jean-Roch Piat / Mariano Pires) kam als Zweiter der Klasse ins Ziel, verlor aber wegen Handlingprobleme mehrere Stunden an der Box. Paulo Pinheiro, der Geschäftsführer der Rennstrecke, fuhr das Auto über die Ziellinie und sicherte sich den elften Rang der Gesamtwertung für das portugiesische Team. 
 
In der GT4-Klasse verhinderten technische Probleme die Zielankunft beider Teilnehmer. Dennoch hatten sowohl der PROsport Racing Aston Martin Vantage AMR GT4 (#401, Rodrigue Gillion / Nico Verdonck / Tom Heeren / Constantin Schöll) als auch der Parkalgar Racing Team-Mercedes-AMG GT4 (#412, André Antunes / Alvaro Ramos / Fred Blok / Joaquim Penteado / José Monroy) eine ausreichende Distanz zurückgelegt, um Punkte für die 24H SERIES Europe einzufahren.
 
Der HTP Winward Motorsport-Mercedes-AMG GT3 (#84, Bryce Ward / Russell Ward / Indy Dontje / Philip Ellis), der im Zeittraining die Gesamt-PolePosition für die Hankook 24H PORTIMAO herausgefahren hatte, war nach nur drei Stunden wegen eines schweren Einschlags in die Leitplanken in Kurve 13 bereits aus dem Rennen. Bryce Ward konnte unversehrt aussteigen, aber der Schaden war zu groß, um vor Ort beheben zu können.

 

Nach knapper Entscheidung: TCE-Sieg für Autorama Motorsport in Portugal

 

Der Autorama Motorsport by Wolf-Power Racing Volkswagen Golf GTi TCR (#112, Roberto Ferri / Miklas Born / Antti Buri / Kari-Pekka Laaksonen / Yannick Mettler) setzte sich bei den Hankook 24H PORTIMAO in der hart umkämpften TCE-Division durch.
 
Yannick Mettler fuhr nach 663 Runden auf dem 4,652 Kilometer langen Autódromo Internacional do Algarve als Sieger ins Ziel. Damit konnte das amtierende Meisterteam der TCE-Gesamtwertung in den 24H SERIES Europe den ersten Saisonsieg feiern. Mit dem Sieg wiederholt das Team auch den Klassensieg beim Rennen an der Algarve aus dem Vorjahr.
 
Der Volkswagen mit der Startnummer 112 war einer von insgesamt vier TCRFahrzeugen, die im Verlauf des Rennens Führungsluft in der TCE-Division schnuppern konnten.
 
Platz zwei in der Klasse in Portimão ging an das Comtoyou Team Audi Sport (#117, Tom Coronel / Nicolas Baert / Nathanael Berthon), bekannt aus dem
FIA-Tourenwagen-Weltcup. Der Audi RS3 LMS in den Farben von DHL kämpfte während der ersten Rennhälfte lange Zeit mit Red Camel-Jordansl.nl um die Führung in der Division, verlor aber in der Nacht 25 Minuten wegen eines längeren Boxenaufenthalts.  
 
Die vorderen Teams in der TCE-Division legten einen eindrucksvollen Speed an den Tag, wie aus den Gesamtpositionen vier und fünf für Autorama Motorsport sowie das Comtoyou Team Audi Sport bei den Hankook 24H PORTIMAO hervorgeht. Damit fuhren die beiden Tourenwagenteams sogar noch vor den Teilnehmern der CAYMAN- und GT4-Klassen der GT-Division ins Ziel.
 
Nach einem charakterbildenden Rennen ging Platz drei an den AC Motorsport Audi RS3 LMS (#188, Stephane Perrin / Michael Blanchemain / Christophe Hamon / Hannes Morin), das somit das TCE-Podium komplettierte. Das belgische Team, das im Januar beim Saisonauftakt, den Hankook 24H DUBAI, den ersten TCE-Divisionssieg eingefahren hatte, verlor diesmal Zeit durch die Wippenschaltung, Benzindruckverlust und Bremsprobleme.  
 
Der CODE Racing Development-Volkswagen Golf GTi TCR SEQ (#124, Thierry Chkondali / Philippe Baffoun / Thierry Boyer / Bruno Derossi / Quentin Giordano) beendete eine ordentliche Premiere in den 24H SERIES powered by Hankook mit Rang vier der TCE-Division und Platz acht der Gesamtwertung bei den Hankook 24H PORTIMAO. Der zweite Autorama Motorsport-Volkswagen Golf GTi TCR meanwhile (#1, Jérôme Ogay / Jasmin Preisig / Yannick Mettler / Christoph Lenz / Stefan Tanner) hatte bis tief in die Nacht ebenfalls gute Aussichten auf den Klassensieg. Ein Getriebewechsel in der Box kostete allerdings über 2,5 Stunden. Dadurch musste sich das Team letztendlich mit Platz fünf in der Klasse und Rang zehn der Gesamtwertung zufrieden geben.
 
Währenddessen schaftte es der Red Camel-Jordans.nl-CUPRA TCR (#101, Rik Breukers / Ivo Breukers / Luc Breukers) in Portugal nicht über die Distanz. Das niederländische Team, das in der Anfangsphase in einem spannenden Kampf um die Führung mit dem Comtoyou Team Audi Sport verwickelt war, fiel kurz vor Tagesanbruch mit Motorschaden aus.
 
Das nächste Langstreckenrennen der 24H SERIES powered by Hankook ist die Premiere der Hankook 12H MONZA am 10. und 11. Juli. Mit dieser Veranstaltung trägt CREVENTIC erstmals ein Rennen auf dem weltberühmten Autodromo Nazionale di Monza aus. Nähere Informationen gibt es unter www.24hseries.com.

 

Text: Creventic


HTP Winward schlägt Herberth Motorsport im Kampf um die Pole in PORTIMAO

An diesem Wochenende ist die 24H SERIES powered by Hankook die erste europäische Rennserie, die den normalen Rennbetrieb wieder aufnimmt. Das insgesamt 90-minütige Zeittraining für die Hankook 24H PORTIMAO hatte es in sich!
 
Nach einem spannenden Kampf um den besten Startplatz sicherte sich der HTP Winward Motorsport-Mercedes-AMG GT3 (#84, Bryce Ward / Russell Ward / Indy Dontje / Philip Ellis) bei den Hankook 24H PORTIMAO erstmals die Gesamt-Pole-Positin in der 24H SERIES. Philipp Ellis umrundete den 4,684 Kilometer langen Autódromo Internacional do Algarve in 1:43,848 Minuten und unterbot damit die Pole-Zeit aus dem Vorjahr. Für Winward Racing ist es das beste Qualifyingergebnis in den 24H SERIES seit der PolePosition in der Klasse bei den Hankook 24H COTA USA im Vorjahr.
 
Der erste der beiden Herberth Motorsport-Porsche 991 GT3 Rs (#92, Tim Müller / Taki Konstantinou / Jürgen Häring / Michael Joos / Marco Seefried) sicherte sich einen Startplatz in der ersten Reihe, nur eine halbe Sekunde vor dem Schwesterauto (#91, Daniel Allemann / Ralf Bohn / Robert Renauer / Alfred Renauer). Das bayerische Team ist Titelverteidiger in der A6-AmKlasse der 24H SERIES Europe und gewann 2019 in Portimao die Klasse.
 
Weiter im Feld stellte der dreimalige Sieger der Hankook 24H DUBAI Jeroen Bleekemolen den Mühlner Motorsport-Porsche 991-II Cup (#921, Moritz Kranz / Carlos Vieira / Tom Cloet / Jeroen Bleekemolen) auf die Pole-Position der 991-Klasse, unmittelbar vor dem Speed Lover Porsche 991-II Cup (#978, Dominique Bastien / Gavin Pickering / Olivier Dons / Eric Mouez). Die beiden Porsche starten von den Plätzen vier und fünf der Gesamt-Startaufstellung.
 
Damit nicht genug für Mühlner Motorsport, denn das Team sicherte sich auch die Pole-Position in der neuen Cayman-Klasse von CREVENTIC. Der Porsche 718 Cayman GT4 CS (#421, Axel Sartingen / Daniel Schwerfeld / Thorsten Jung / Daniel Bohr / Moritz Kranz) fuhr die achtschnellste Gesamtzeit und setzte sich damit gegen den Klassenkonkurrenten Veloso Motorsport (#408, Pedro Marreiros / Paulo Pinheiro / José Costa / Jean-Roch Piat / Mariano Pires) durch.
In der Klasse GT4 ging die Pole-Positio an den PROsport Racing-Aston Martin Vantage AMR GT4 (#401, Rodrigue Gillion / Nico Verdonck / Tom Heeren / Constantin Schöll). Das Team war knapp drei Zehntelsekunden schneller als der vor Ort vorbereitete Parkalgar Racing Team Mercedes-AMG GT4 (#412, André Antunes / Alvaro Ramos / Fred Blok / Joaquim Penteado / José Monroy). Die beiden GT4-Autos starten in der Gesamtformation von den Plätzen sechs und sieben. 

 

 

Nach spannendem Zeittraining in Portimao: TCE-Pole für Red Camel-Jordans.nl 

 

Der Red Camel-Jordans.nl CUPRA TCR (#101, Rik Breukers / Ivo Breukers / Luc Breukers) startet nach einem spannenden  Zeittraining morgen bei den Hankook 24H PORTIMAO von der Pole-Position der TCE-Division.
 
Rik Breukers fuhr auf dem 4,684 Kilometer langen Autódromo Internacional do Algarve mit 1:55,069 Minuten die Bestzeit. In der letzten Runde ging es um alles, aber der Niederländer setzte sich mit einem Vorsprung von fast 0,140 Sekunden gegen den nächsten Rivalen durch. Für das niederländische Team ist es die erste TCE-Pole-Position seit den Hankook 12H BRNO 2019 vor fast 13 Monaten.
 
„Das Zeittraining hat Spaß gemacht, aber es war zum Schluss noch mal so richtig spannend“, sagte Rik Breukers zu CREVENTIC. „Wir waren uns schon ziemlich bald sicher, dass wir die Pole-Position innehatten, aber dann haben sich andere Teams verbessert, so dass wir uns entschieden, einen weiteren Anlauf mit einem frischen Reifensatz zu starten. Es half auf jeden Fall, dass es zum Schluss etwas abkühlte. Mit der Zeit war ich richtig zufrieden, obwohl ich einen kleinen Fehler gemacht habe. Morgen wird es heiß, so dass wir mit den Reifen haushalten müssen. Natürlich ist der Sieg für uns das Ziel, aber das gilt bestimmt für die anderen Teams auch!“
 
Der aus dem Tourenwagen-Weltcup WTCR bekannte Comtoyou team Audi Sport-Audi RS3 LMS (#117, Tom Coronel / Nicolas Baert / Nathanael Berthon) startete eher verhalten, aber trumpfte dann so richtig auf, als die Strecke abkühlte und sicherte sich in der Schlussphase des Zeittrainings einen Platz in der ersten Startreihe.
 
Im vergangenen Jahr sicherte sich Autorama Motorsport by Wolf-Power Racing sowohl in den 24H SERIES Europe als auch in den 24H SERIES Continents den TCE-Teamtitel. Die Schweizer Mannschaft startete die Verteidigung des Europa-Titels erfolgreich mit den Startplätzen drei und vier der TCE-Division. Das Meisterauto, der Volkswagen Golf GTi TCR mit der Startnummer 1 (Jérôme Ogay / Jasmin Preisig / Yannick Mettler / Christoph Lenz / Stefan Tanner) war dabei eine Zehntelsekunde schneller als das Schwesterauto mit der Nummer 112 (Roberto Ferri / Miklas Born / Antti Buri / Kari-Pekka Laaksonen / Yannick Mettler / Yannick Mettler). 

Der CODE Racing Development-Volkswagen Golf GTi TCR meanwhile (#124, Thierry Chkondali / Philippe Baffoun / Thierry Boyer / Bruno Derossi / Quentin Giordano) zeigte bei der ersten Teilnahme in den 24H SERIES eine starke Leistung mit der fünftschnellsten Zeit. Die Pole-Sitter der TCE-Division bei den Hankook 24H PORTIMAO im Vorjahr im AC Motorsport-Audi RS3 LMS (#188, Stephane Perrin / Michael Blanchemain / Christophe Hamon / Hannes Morin) mussten sich diesmal mit Startplatz sechs zufrieden geben.
 
Heute Abend findet ab 21.00 Uhr Ortszeit noch das 90-minütige Abendtraining statt. Das Rennen startet morgen um 12.00 Uhr Ortszeit und endet am Sonntag, 14. Juni, zur gleichen Zeit. Live-Streaming in HD-Qualität gibt es auf der offiziellen Webseite und dem YouTube-Kanal der 24H SERIES, wie gewohnt mit Kommentar von Radiolemans.com. Regelmäßige Updates gibt es auf Twitter (@24HSeries), Facebook (24H Series) und Instagram (24H Series). Nähere Informationen gibt es unter www.24hseries.com

 

Text: Creventic

 


Circuit Zandvoort erlebt Rückkehr im Kalender 24H SERIES für 2020

(14.05.2020) - Die Teilnehmer der CREVENTIC-Serie gehören zu den ersten Aktiven im Motorsport, die in den Genuss des umgebauten Circuit Zandvoort kommen: Im November erlebt die niederländische Rennstrecke nach vierjähriger Pause ihren Rückkehr im Kalender der 24H SERIES.
 
CREVENTIC hat als Ausrichter und Promoter der 24H SERIES den Hauptsitz in Gennep in den Niederlanden. Damit ist die Anlage in Zandvoort für CREVENTIC die Heimstrecke. Der Circuit Zandvoort stand 2014 erstmals im Kalender der 24H SERIES. Bis einschließlich 2016 fand dort jedes Jahr die Hankook 12H ZANDVOORT statt. Auf der Siegerliste stehen unter anderem Car Collection Motorsport, das 2014 in Zandvoort den ersten Gesamtsieg in einem Rennen der 24H SERIES feiern konnte, sowie die späteren Champions Hofor-Racing und Herberth Motorsport, die sich in den Jahren 2015 bzw. 2016 durchsetzten konnten.
 
Einige Änderungen im Kalender des Circuit Zandvoort für 2020 sowie die vielbeachtete Umbau der Anlage ermöglichen nun die Rückkehr der 24H SERIES an die Nordseeküste. Das Comeback der Hankook 12H ZANDVOORT ist vom 13.-14. November das Saisonfinale der diesjährigen 24H SERIES powered by Hankook.
 
Ole Dörlemann, Sportkoordiator von CREVENTIC, erklärt: „Wir freuen uns sehr auf die Rückkehr in Zandvoort nach einer Abwesenheit von vier Jahren. Wir haben seit langer Zeit ein sehr gutes Verhältnis mit der Geschäftsführung der Strecke und wir haben gemeinsam nach Möglichkeiten gesucht, um dort wieder ein Langstreckenrennen durchzuführen. Natürlich sind wir enttäuscht, dass Circuit Zandvoort in diesem Jahr am geplanten Termin nicht den niederländischen Formel-1-Grand-Prix austragen konnte, aber wir hoffen, dass die vierte Auflage der Hankook 12H ZANDVOORT den Rennsportfans in den Niederlanden und in aller Welt ein denkwürdiges Rennwochenende im unverkennbaren Stil der 24H SERIES bieten wird.“
 
Anfang des Jahres wurden umfangreiche Umbaumaßnahmen am 4,259 Kilometer langen Circuit Zandvoort fertig gestellt. Diese Umbauten waren Teil
der Vorbereitungen auf die Rückkehr des niederländischen Formel-1-GrandPrix, die 1985 zum vorerst letzten Mal ausgetragen wurde. Zu den Umbauten gehörten die Erweiterung des Fahrerlagers, größere Auslaufzonen und die Umgestaltung zweier Kurven als Steilkurve für eine höhere Geschwindigkeit. Die erste ist die Hugenholtzbocht, auch bekannt als Kurve 4, benannt nach Hans („John“) Hugenholtz, von 1949 bis 1974 Geschäftsführer der Rennstrecke. Die zweite Steilkurve ist die Arie Luyendykbocht, die schnelle Rechtskurve vor der Start- und Zielgeraden, die den Namen dem zweimaligen Indy-500-Siegers Arie Luyendyk trägt.   
 
„Es ist klar, dass diese Verbesserungen die Hankook 12H ZANDVOORT für unsere Fans und Teilnehmer noch attraktiver machen“, so Dörlemann weiter, „Es wurde sehr viel Arbeit an der Strecke durchgeführt, besonders in den beiden schnellen Steilkurven. Wir können es kaum erwarten, bis die Teilnehmer unserer GT- und TCE-Division im November zu den ersten internationalen Teams gehören, die die erneuerte Rennstrecke in Zandvoort in Angriff nehmen werden“
 
Sämtliche Punkte, die die Teams und Fahrer bei den Hankook 12H ZANDVOORT als Saisonfinale einfahren, zählen sowohl für die 24H SERIES Continents als auch für die 24H SERIES Europe. 
 
Die Hankook 12H ZANDVOORT sind im November der Ersatz für die Hankook 24H COTA USA. Die vierte Auflage des 24-Stunden-Rennens von CREVENTIC auf dem Circuit of The Americas in Austin, Texas, war ursprünglich vom 13.-15. November geplant, aber wegen des geänderten Terminkalenders der Rennstrecke findet an jenem Wochenende nun der Grand Prix of the Americas der MotoGP statt. 
 
Aktuell laufen bei CREVENTIC auch die Vorbereitungen für die Hankook 24H PORTIMAO, die nach wie vor vom 12.-14. Juni im Kalender stehen, auf Hochtouren. Im Juli folgt dann die Premiere der Hankook 12H MONZA. Im geänderten Kalender der 24H SERIES bleiben die Hankook 24H BARCELONA am gewohnten Termin im September, während die Hankook 12H IMOLA auf den 9. und 10. Oktober verlegt wurden. 
 
2021 geht es los mit den Hankook 6H ABU DHABI auf dem Yas Marina Circuit in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das 6-Stunden-Rennen findet am 8. und 9. Januar auf der Strecke des Formel-1-Grand-Prix von Abu Dhabi statt, eine Woche später folgt dann vom 14.-16. Januar auf dem Dubai Autodrome die 16. Auflage der Hankook 24H DUBAI.
 
Darüber hinaus gibt es in gut einer Woche, am 23. Mai, ein besonderes Rennen von iRacing speziell für Teilnehmer der 24H SERIES. Virtueller Austragungsort ist das Autodromo Nazionale di Monza. 
 

Text: Creventiv


Black Falcon Mercedes-AMG gewinnt wegen Regens verkürzte 15. Auflage der Hankook 24H DUBAI

(11.01.2020) - Der Black Falcon-Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 4 und den Fahrern Khaled Al Qubaisi aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ben Barker aus Großbritanien, den beiden Deutschen Hubert Haupt und Manuel Metzger sowie dem Niederländer Jeroen Bleekemolen wurde als Sieger der 15. Auflage der Hankook 24H DUBAI bestätigt. Erstmals in der Geschichte des Rennens konnte nicht die gesamte geplante Dauer absolviert werden. Starker Regen und stehendes Wasser veranlasste die Rennleitung, das Rennen nach sieben Stunden und 17 Minuten zu unterbrechen. Trotz des großen Einsatzes der Mitarbeiter und Offizielle des Dubai Autodrome verhinderte der anhaltende Regen während der Nacht und in den Morgenstunden die weitere Fortsetzung des Rennens. Es wurde entschieden, aus Sicherheitsgründen das Rennen nicht mehr aufzunehmen. Diese Entscheidung wurde von allen im Fahrerlager und in der Boxengasse einstimmig akzeptiert und begrüßt.
 
Bereirs seitdem die ersten Teammitglieder und Fahrer in Dubai angekommen waren, war das Wetter Gesprächsthema Nummer eins. Die Rennwoche startete, wie in den Vereinigten Arabischen Emiraten üblich, bei herrlichen Bedingungen, aber für den Freitag und den Samstag, den beiden Renntagen also, wurde Regen vorhergesagt, und zwar eine große Menge. Das sorgte für Unruhe bei den Teams, die aus aller Welt angereist waren, um beim ersten internationalen Langstreckenrennen des neuen Kalenderjahres an den Start zu gehen. Reifenpartner Hankook reagierte schnell und ließ ein zusätzliches Kontingent Regenreifen ins Dubai Autodrome transportieren, um für jegliche Bedingungen gerüstet zu sein und um die gestiegene Nachfrage der teilnehmenden Teams erfüllen zu können. 
 
Die Veranstaltung startete offiziell am Mittwoch mit einer Parade der Rennautos vom Dubai Autodrome in die nahegelegene First Avenue Mall  in Dubais rapide wachsendem Stadtviertel Motor City, wo sich eine große Menschenmenge eingefunden hatte. Das traditionele ‚Welcome-Barbecue’
fand am Mittwochabend auf der Start-und-Zielgeraden der Rennstrecke statt. Auch für die Trainingssitzungen und das Zeittraining am Donnerstag waren die Bedingungen noch bestens, was – nach einem nächtlichen Schauer – auch noch für die Startaufstellung und die Anfgangsphase des Rennens am Freitagnachmittag galt.
 
Im ersten Teil des Rennens gab es unterhaltsamen Sport auf der Strecke, aber nach fünf Stunden wurde der Regen stärker, so dass sich auf der Rennstrecke sowie in den Auslausfzonen immer mehr Wasser ansammelte. Um 22.17 Uhr entschloss die Rennleitung, das Rennen mit der roten Flagge zu unterbrechen. Alle Fahrzeuge wurden auf der Start-und-Zielgeraden abgestellt. Der Regen hielt während der Nacht an, was nicht nur die Infrastruktur des Dubai Autodrome, sondern auch die Stadt Dubai und den Rest der Emirate traf. Nach gründlicher Analyse der Situation wurde um 7.00 Uhr im gegenseitigen einvernehmen zwischen der Rennleitung, Dubai Autodrome und CREVENTIC entschieden, das Rennen aus Sicherheitsgründen nicht mehr aufzunehmen. 
 
Als die rote Flagge geschwenkt wurde, führte der Black Falcon MercedesAMG GT3 (#4, Khaled Al Qubaisi / Hubert Haupt / Ben Barker / Manuel Metzger / Jeroen Bleekemolen) mit 168 absolvierten Rennrunden. Daher wurde das deutsche Team als Sieger bestätigt und feierte somit nach vorherigen Erfolgen in den Jahren 2012, 2013, 2015 und 2018 den fünften Gesamtsieg bei den Hankook 24H DUBAI, einen Rekord. Es war auch der fünfte Dubai-Sieg für Mercedes-AMG. Khaled Al Qubaisi, Hubert Haupt und Jeroen Bleekemolen haben nun alle drei Gesamtsiege in Dubai auf dem Konto. Khaled Al Qubaisi aus den Vereinigten Arabischen Emiraten saß beim Rennabbruch im Auto. „Die Bedingungen waren extrem schwierig, überall gab es Wasserlachen“, berichtete er. „Schade, dass wir nicht weiterfahren können, aber dass der Rennabbruch die richtige Entscheidung war, steht außer Frage. Sicherheit geht vor.“
 
Zwei Audi, das Car Collection Motorsport-Auto (#88, Rik Breukers / Christopher Haase / Mike David Ortmann / Dimitri Parhofer / Markus Winkelhock) als Dubai-Gesamtsieger aus dem Vorjahr, sowie der MS7 by WRT-R8 (#7, Mohammed Saud Fahad Al Saud / Michael Vergers / Dries Vanthoor / Christopher Mies / Rik Breukers), komplettierten die Top Drei,  beide in der gleichen Runde wie der Sieger.
 
Das niederländische Team MP Motorsport machte mit dem GT3-AmKlassensieg mit dem Mercedes-AMG GT3 (#19, Daniël de Jong / Henk de Jong / Bert de Heus / Jaap van Lagen) den kompletten Erfolg für MercedesAMG in der GT3-Kategorie perfekt. Mit zwei Runden Rückstand fuhr hier der Toksport WRT Mercedes (#70, Axcil Jefferies, Alexander Hrachowina / George Kurtz / Martin Konrad / Finlay Hutchinson) auf Platz zwei, der Dinamic Motorsports-Porsche (#28, Roberto Pampanini / Ivan Jacoma / Maurizio Calamia / Stefano Monaco / Mikkel Overgaard Pedersen) hatte als Klassendritter drei Runden Rückstand auf die Klassensieger.
 
Bestes GTX-Auto war der Lamborghini Huracán Super Trofeo des Teams Dragon Racing aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (#788, James Geddie / Glyn Geddie / Adam Balon / Phil Keen), sieben Runden vor dem QSR Racing-Mercedes-AMG (#754, Jimmy de Breuker / Michiel Verhaeren / Olivier Bertels / Johnny de Breucker / Dimitry Gvazava). Mit weiteren sechs Runden Rückstand belegte der VDS Racing Adventures-MARC II V8 (#758, Raphaël van der Straten / Hary Putz / Nick Geelen / Patrick Asnong / Jake Camilleri) Platz drei in der Klasse.
 
MRS-GT Racing (#989, Jukka Honkavuori / Gosia Rdest / John Hartshorne / Ollie Hancock) gewann die Porsche 991-Klasse mit einer Runde Vorsprung auf race:pro motorsport (#996, Bertram Hornung / Matthias Jeserich / Christian Voigtländer / Max Weering / Larry ten Voorde) und zwei Runden Vorsprung auf DUWO Racing (#909, Andrey Mukovoz / Sergey Peregudov / Stanislav Sidoruk / Dylan Pereira).
 
In der GT4-Klasse krönte das koreanische Team Atlas BX Motorsports Mercedes-AMG GT4 (#403, Steven Cho / Jongkyum Kim / Masataka Yanagida / Jaesung Park) eine tolle Aufholjagd vom letzten Platz der GTStartaufstellung zum Klassensieg. In der gleichen Runde wie die Sieger fuhren die beiden BMW M4 GT4 des britischen Century Motorsports mit nahezu identischer Fahrerbesetzung auf die Positionen zwei (#430, Angus Fender / Brett Strom / Ben Hurst / Daren Jorgensen / Nathan Freke) und drei (#429, Nathan Freke / Ben Hurst / Andrew Gordon-Colebrooke / Angus Fender / Daren Jorgensen).
 

Text: Creventic


TCE-Sieg im Regen für den AC MotorsportAudi bei den Hankook 24H DUBAI

(11.01.2020) - In einem Rennen, das wegen Starkregens auf sieben Stunden und 17 Minuten verkürzt wurde, gewann das Belgische Team AC Motorsport erstmals die TCE-Division bei den Hankook 24H DUBAI. Nach der Entscheidung, das Rennen aus Sicherheitsgründen nicht mehr aufzunehmen, wurde der Audi RS 3 LMS (#188, Stéphane Perrin / Vincent Radermecker / Tom Boonen / Gilles Magnus / Matthew Taskinen) des Teams als Sieger bestätigt. Nachdem die Mannschaft in Dubai bereits zweimal die TCE-Pole-Position herausfahren konnte, klappte es nun endlich auch mit dem ersten Divisionssieg bei den Hankook 24H DUBAI. Für Audi war es der zweite Tourenwagensieg in Dubai nach dem ersten TCR-Erfolg der Marke im Jahr 2017. Das Ergebnis ist auch der erste große internationale Motorsporterfolg für Tom Boonen, ein mehrfach ausgezeichneter ehemaliger Radprofi. 
 
„Die Bedingungen da draußen waren einfach unfassbar. Ich fuhr wirklich sehr langsam, aber sogar auf den Geraden schwamm das Auto auf“, schilderte der Kanadier Matthew Taskinen, der zum Zeitpunkt der roten Flagge am Lenkrad des siegreichen Audi saß. Neben dem Sieg in der TCE-Division gewann das Team AC Motorsport auch die TCR-Klasse vor zwei Volkswagen Golf GTI TCR: Lestrup Racing Team (#111, Hannes Morin / Martin Öhlin / OIiver
Söderström / Marcus Fluch) auf Platz zwei und Autorama Motorsport by WolfPower Racing (#112, Alberto Vescovi / Roberto Ferri / Miklas Born / Constantin Kletzer / Yannick Mettler) auf Rang drei, beide mit zwei Runden Rückstand.
 
TCR-Fahrzeuge füllten die ersten zehn Positionen der TCE-Gesamtwertung. Dahinter sicherte sich das Team ACP - Tangerine Associates mit dem BMW M240i Racing Cup (#321, Catesby Jones / Ken Goldberg / Damon Danieli / Dr Jim Norman) den TCX-Klassensieg. Als schnellstes TCE-Auto im Zeittraining wurde der CWS Engineering-Ginetta G55 (#278, Colin White / Bradley Scorer / Jean-François Brunot / Fraser Robertson / Adam Hatfield) auf Rang zwei in der Klasse gewertet, gefolgt vom Nordschleife Racing-Ligier JS2 R (#226, Guillaume Roman / Thierry Blaise / François Riaux / Michel Sallenbach). In der TC-Klasse schaffte es nur der Team Avia Sorg Rennsport-BMW M240i Racing Cup (#351, Skip Woody / Johan Schwartz / Benito Tagle / Mark Brummond) ins Ziel, was automatisch zum Klassensieg führte.
 
Für das nächste Rennen der 24H SERIES powered by Hankook reisen Teams und Fahrer zum weltberühmten Autodromo Nazionale Monza nach Italien. Dort findet die Premiere der Hankook 12H MONZA (27. – 28. März) als Saisonauftakt der 24H SERIES Europe powered by Hankook statt. Nähere Informationen gibt es unter: www.24hseries.com.

 

Text: Creventic


Spektakulärer Rennsport in den ersten Stunden der Hankook 24H DUBAI

 (10.01.2020) - Um 15.00 Uhr Ortszeit schwenkte Seine Hoheit Scheich Juma Bin Maktoum Al Maktoum die Flagge der Vereinigten Arabischen Emiraten  und schickte damit das Feld von 65 Autos für die 15. Auflage der Hankook 24H DUBAI auf die Reise. Einmal mehr ist das älteste Langstreckenrennen der Golf-Region Saisonauftakt der 24H SERIES powered by Hankook. Im gut besetzten Feld von GT- und Tourenwagen sind Teams und Fahrer aus aller Welt vertreten.
 
Eine alte Motorsportweisheit besagt, dass ein Rennen niemals in der ersten Kurve gewonnen wird, aber einige der Teilnehmer bei den diesjährigen Hankook 24H DUBAI schienen diese Nachricht wohl verpasst zu haben, so intensiv war die Action, als das Feld nach zwei Aufwärmrunden auf dem 5,390 Kilometer langen Dubai Autodrome ins Rennen geschickt wurde. Der Toksport WRT-Mercedes-AMG GT3 (#777, Maro Engel / Luca Stolz / Philip Ellis / Patrick Assenheimer / Martin Konrad) startete von der Pole-Position, aber der Herberth Motorsport-Porsche (#91, Sven Müller / Ralf Bohn / Robert Renauer / Alfred Renauer) kam als Führender aus der ersten Rennrunde zurück.
 
Ein weiterer Porsche, der 911 GT3 R des in Dubai beheimateten Teams GPX Racing (#24, Dirk Werner / Julien Andlauer / Stuart Hall / Jordan Grogor / Frédéric Fatien), war der erste Ausfall des Rennens, nachdem Werner im Verkehr in der vierten Runde von der Strecke kam. Der Deutsche konnte unverletzt aussteigen. Das führte zu der ersten Code-60-Neutralisierung des Rennens, von denen es bislang insgesamt drei Stück hab. Die anderen beiden Code-60 folgten nach Unfällen vom fun-M Motorsport-BMW M240i Racing Cup (#302, Vincent Piemonte / Oscar Jackson / Recep Sari / Eric Zimmermann / Gustavo Xavier) sowie vom Ciceley Motorsport-MercedesAMG GT4 (#462, Adam Morgan / Katarina Kyvalova / Jake Giddings / Jack Butel / Jon Minshaw).
 
Nach vier Rennstunden hat es im Kampf um die Gesamtführung bereits zwölf Wechsel zwischen acht verschiedenen Autos gegeben. Mit insgesamt 40
Führungsrunden fuhr der Barwell Motorsport Lamborghini Huracán GT3 (#77, Adrian Amstutz / Patrick Kujala / Jordan Witt / Dennis Lind / Adam Balon) bislang die längste Zeit an der Spitze. Nach vier Stunden führt der MS7 by WRT-Audi R8 LMS (#7, Mohammed Saud Fahad Al Saud / Michael Vergers / Dries Vanthoor / Christopher Mies / Rik Breukers), eine Runde vor dem Barwell-Lamborghini. Mit dem MP Motorsport-Mercedes-AMG GT3 (#19, Daniël de Jong / Henk de Jong / Bert de Heus / Jaap van Lagen) in der GT3Am-Klasse und dem Leipert Motorsport-Lamborghini Hurcacán Super Trofeo (#710, Gregg Gorski / Gerhard Watzinger / JM Littman / Yury Wagner / Tom Dillmann) haben die jeweiligen Pole-Sitter in diesen Klassen auch nach vier Stunden die Führung inne. Der MRS GT-Racing-Porsche (#989, Jukka Honkavuori / Gosia Rdest / John Hartshorne / Ollie Hancock) fährt auf Platz eins der 991-Klasse, während der Century Motorsport-BMW M4 GT4 (#430, Angus Fender / Brett Strom / Ben Hurst / Daren Jorgensen / Nathan Freke) die GT4-Klasse anführt.

 

In der TCE-Division startete der CWS Engineering-Ginetta G55 (#278, Colin White / Bradley Scorer / Jean-François Brunot / Fraser Robertson / Adam Hatfield) von der Pole-Position und führte auch relativ lange, bis die Reparatur von Unfallschäden nach einer Kollision auf der Strecke zu Zeitverlust führten. Somit ist nach vier Stunden das bestplatzierte TCR-Auto, der AC MotorsportAudi (#188, Stéphane Perrin / Vincent Radermecker / Tom Boonen / Gilles Magnus / Matthew Taskinen), auch Spitzenreiter der TCE-Division. Der CWS Engineering Ginetta G55 führt weiterhin die TCX-Klasse an. Der Team Avia Sorg Rennsport-BMW M240i Racing Cup (#351, Skip Woody / Johan Schwartz / Benito Tagle / Mark Brummond) hält die Führung der TC-Klasse.
 
Interessierte können das Geschehen auf der Webseite der Serie unter www.24hseries.com verfolgen. Dort gibt es Live-Timing und Streaming vom Radio-Show-Limited-Team, bestens bekannt von IMSA Radio und Radio Le Mans. Der Stream ist auch auf dem YouTube-Kanal und der Facebook-Seite der Serie sowie auf motortrend on Demand verfügbar. Auch auf Facebook, Twitter und Instagram gibt es regelmäßige Updates. Nähere Informationen gibt es unter: www.24hseries.com.

 

Text: Creventic


Maro Engel und Toksport-WRT sichern Mercedes-AMG erste Pole-Position bei den Hankook 24H DUBAI seit 2017

(09.01.2020) - Der Deutsche Maro Engel, ehemaliger Gewinner des  FIA-GT-Weltcups, war seit 2017 kein Rennen mehr auf dem Dubai Autodrome gefahren, aber das hinderte ihn keineswegs daran, sich die Gesamt-Pole-Position für die 15. Auflage der Hankook 24H DUBAI zu sichern. Seine Rundenzeit von 1:57,490 Minuten auf der 5,390 Kilometer langen Strecke war für Engel genug, um sich im Toksport WRT-Mercedes-AMG GT3 (#777, Maro Engel / Luca Stolz / Philip Ellis / Patrick Assenheimer / Martin Konrad) den besten Startplatz zu sichern. Für Mercedes-AMG war es auch die erste Pole-Position bei den Hankook 24H DUBAI seit 2017.
 
„Diese Pole-Position habe ich wirklich dem Team zu verdanken. Die Jungs haben einen unglaublichen Job gemacht, indem sie das Auto nach einem Unfall am gestrigen Testtag wieder repariert haben. Ich glaube, sie haben bis vier in der Früh gearbeitet. Daher ist es schön, ihnen etwas zurückgeben zu können“, sagte Maro Engel nach dem Zeittraining. „Wie immer spielte der Verkehr auf der Strecke im Zeittraining eine große Rolle, aber ich habe eine halbwegs saubere Runde hinbekommen, die dann schließlich für die PolePosition gereicht hat.“
 
Der Niederländer Jeroen Bleekemolen sicherte sich im Black FalconMercedes  (#4, Khaled Al Qubaisi / Hubert Haupt / Ben Barker / Manuel Metzger / Jeroen Bleekemolen) Startplatz zwei, nur 0,047 Sekunden hinter Engel. Damit ist die gesamte erste Startreihe in den Händen von MercedesAMG-Teams. Porsche-Werksfahrer Sven Müller fuhr im Herberth MotorsportPorsche 911 GT3 R (#91, Sven Müller / Ralf Bohn / Robert Renauer / Alfred Renauer) die drittschnellste Zeit.
 
Der HTP Winward Motorsport-Mercedes-AMG GT3 (#84, Al Faisal Al Zubair / Maximilian Götz / Maximilian Buhk / Christiopher Brück / Indy Dontje) belegte Rang vier, vor dem MS7 by WRT Audi R8 LMS (#7, Mohammed Saud Fahad
Al Saud / Michael Vergers / Dries Vanthoor / Christopher Mies / Rik Breukers).
 
Mit der Bestzeit für den MP Motorsport Mercedes-AMG GT3 (#19, Daniël de Jong / Henk de Jong / Bert de Heus / Jaap van Lagen) in der GT3-Am-Klasse dank Jaap van Lagen, der die sechstschnellste Gesamtzeit fuhr, ging der erste Startplatz in beiden GT3-Klassen jeweils an den Mercedes-AMG GT3. Der zweite Toksport WRT-Mercedes (#70, Axcil Jeffferies / Alexander Hrachowina / George Kurtz / Martin Konrad / Finlay Hutchinson) war Zweiter in der GT3-Am-Klasse und Achter der Gesamtwertung. Als drittschnellstes Auto der GT3-Am-Klasse verpasste der Saintéloc Racing Audi R8 LMS (#26, Pierre-Yves Paque / Christian Kelders / Daniel Desbrueres / Michael Blanchemain / Steven Palette) nur knapp den Sprung unter die ersten Zehn der Gesamtwertung. 
 
Das schnellste Auto im Zeittraining der GTX-Klasse war der Leipert Motorsport-Lamborghini Hurcacán Super Trofeo (#710, Gregg Gorski / Gerhard Watzinger / JM Littman / Yury Wagner / Tom Dillmann). Tom Dillmann sicherte sich schon zu Beginn des Trainings die Spitze, verbesserte dann nochmals seine eigene Bestzeit und konnte zusehen, wie sich die Konkurrenz an diese Zeit die Zähne ausbiss. Ein weiteres Fahrzeug aus der Lamborghini Super Trofeo, eingesetzt vom Team Dragon Racing aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (#788, James Geddie / Glynn Geddie / Adam Balon / Phil Keen), sicherte sich Rang zwei, während der  Cor Euser Racing-MARC II V8 (#717, Richard Verburg, Nigel Farmer / Keong Liam Lim / Cor Euser / Einar Thorsen) die Top Drei der Klasse komplettierte.
 
Mit dem Niederländer Larry ten Voorde und dem Luxemburger Dylan Pereira duellierten sich zwei Stammfahrer aus dem Porsche Supercup um die PolePosition der 991-Klasse. Ten Voorde sicherte sich im race:pro motorsportPorsche (#996, Bertram Hornung / Matthias Jeserich / Christian Voigtländer / Max Weering / Larry ten Voorde) schließlich den besten Startplatz, nachdem das Team über Nacht das Triebwerk des Cup-Porsche gewechselt hatte. Perrera musste sich im DUWO Racing-Auto (#909, Andrey Mukovoz / Sergey Peregudov / Stanislav Sidoruk / Dylan Pereira) mit Platz zwei zufrieden geben. Startplatz drei in der Klasse ging an den HRT Performance-Porsche (#969, Hans Holmund / Tommy Gråberg / Erik Behrens / Holger Harmsen / Leon Köhler).
 
Der Kanadier Nickolas Wittmer sicherte sich im ST Racing-BMW M4 GT4 (#438, Samantha Tan / John Boyd / Nickolas Wittmer / Jon Miller) die PolePosition der GT4-Klasse. Wittmer setzte sich schon früh an die Spitze und verteidigte diese Position bis zum Schluss. Mit dem Hofor Racing by Bonk Motorsport-BMW (#469, Michael Schrey / Michael Fischer / Marc Ehret / Gabriele Piana / Tobas Müller) auf Rang zwei und dem Century MotorsportAuto (#430, Angus Fender / Brett Strom / Ben Hurst / Daren Jorgensen / Nathan Freke) auf Platz drei füllten BMW-Teams die gesamte Top Drei der GT4-Klasse.

 

Text: Creventic


Colin White holt im CWS-EngineeringGinetta die zweite TCE-Pole-Position in Folge bei den Hankook 24H DUBAI

In einer Wiederholung des Qualifying-Erfolgs seines Teams an gleicher Stätte aus dem Vorjahr nutzte Colin White das volle Potenzial seines CWS Engineering-Ginetta G55 (#278, Colin White / Bradley Scorer / Jean-François Brunot / Fraser Robertson / Adam Hatfield) und sicherte sich damit die Pole-Position der TCE-Division für die 15. Auflage der Hankook 24H DUBAI. Whites Bestzeit von 2:08,531 Minuten auf dem 5,390 Kilometer langen Dubai Autodrome war eine Verbesserung der Bestzeit aus dem Vorjahr um mehr als eine halbe Sekunde. Mit der schnellsten Gesamtzeit der TCE-Division sicherte sich der CWS-Ginetta auch die Pole-Position der TCX-Klasse.
 
„Ich konnte von einem tollen Windschatten eines TCR-Autos profitieren. Das war meine schnellste Runde auf dem Dubai Autodrome, damit bin ich sehr from“, sagte Colin White zu Johnny Palmer von Radiolemans.com. Für das Rennen ist Regen vorhergesagt, aber dadurch lässt sich White keineswegs aus dem Konzept bringen: „Wir mögen Regenwetter, schließlich kommen wir aus England!“
 
Schnellster Fahrer der TCR-Klasse war der 21-jährige Schwede Oliver Söderström, dessen Zeit von 2:09,614 Minuten im schnellsten der beiden Lestrup Racing Team-Volkswagen Golf GTI TCR (#111, Hannes Morin / Martin Öhlin / Oliver Söderström / Marcus Fluch) die Bestmarke in der Klasse war.  „Die Runde war frei. Ein Windschatten von einem Audi war sicherlich hilfreich um die Pole-Position in der Klasse zu erreichen“, sagte Söderström.
 
Der Lestrup Racing Team-Volkswagen startet somit neben dem CWS-Ginetta aus der ersten Reihe der TCE-Division. Auf Platz zwei der TCR-Klasse und Rang drei der Gesamtwertung folgt der BBR Cupra (#107, Kantadhee Kusiri / Kantasak Kusiri / Anusorn Asiralertsiri / Munkong Sathienthirakul / Chariya Nuya), vor dem schnellsten der beiden Autorama Motorsport by Wolf-Power Racing-Volkswagen Golf (#112, Alberto Vescovi / Roberto Ferri / Miklas Born / Constantin Kletzer / Yannick Mettler). Für das Schweizer Team, das im Vorjahr in Dubai die TCE-Division gewann, war der Startplatz in der zweiten TCE-Startreihe eine schöne Belohnung für den harten Einsatz, die für die Reparatur eines Unfallschadens nach dem Testtag am Mittwoch notwendig war.
 
Der TOPCAR Sport with Bas Koeten Racing Cupra (#131, Fabian Danz / Antti Buri / Kari-Pekka Laaksonen / Ronny Jost) sicherte sich Rang vier in der TCR-Klasse und TCE-Gesamtrang fünf. Mit dem AC Motorsport Audi (#188, Stéphane Perrin / Vincent Radermecker / Tom Boonen / Gilles Magnus / Matthew Taskinen), in den beiden vergangenen Jahren TCR-Pole-Sitter in Dubai, als Fünfter der Klasse und dem KCMG Honda Civic (122, Paul Ip / Jim
Ka To / Andy Yan / Kenneth Ma / Henry Lee Jr.) auf Rang sechs schafften es Autos von vier verschiedenen Marken in die Top Sechs der TCR-Klasse.
 
Hinter dem CWS Ginetta, der sich die Pole-Position der TCX-Klasse sicherte, ging Startplatz zwei in der TCX-Klasse an den Nordschleife Racing Ligier JS2 R (#226, Guillaume Roman / Thierry Blaise / François Riaux / Michel Sallenbach), Zwölfter der Gesamtwertung. Der Team ACP – Tangerine Associates-BMW M240i Racing Cup (#321, Catesby Jones / Ken Goldberg / Damon Daniueli / Dr Jim Norman) komplettierte die Top Drei der TCX-Klasse.
 
Schnellster der TC-Klasse war der Nordschleife Racing Peugeot 308 Racing Cup car (#172, Thierry Boyer / Philippe Baffoun / Thierry Chkondali / Bruno Derossi / Rhys Lloyd). Lloyd, der einzige britische Fahrer im ansonsten komplett französischen Team, fuhr bereits früh im Zeittraining eine schnelle Rundenzeit, die kein anderer Fahrer in der verbleibenden Zeit zu unterbieten vermochte. So sicherte sich das Team mit einem Vorsprung von acht Zehntelsekunden auf den Sorg Rennsport-BMW M240i Racing Cup (#351, Skip Woody / Johan Schwartz / Benito Tagle / Mark Brummond) die PolePosition in der Klasse. Rang drei ging an den fun-M Motorsport BMW M240i Racing Cup (#302, Vincent Piemonte / Oscar Jackson / Recep Sari / Eric Zimmermann / Gustavo Xavier).
 
Das Warm-Up wird am Freitag, den 10. Januar, von 10.30-11.00 Uhr ausgetragen. Die Startaufstellung erfolg ab 14.00 Uhr, das Rennen startet um 15.00 Uhr. Interessierte können das Geschehen auf der Webseite der Serie unter www.24hseries.com verfolgen. Dort gibt es Live-Timing und Streaming vom Radio-Show-Limited-Team, bestens bekannt von IMSA Radio und Radio Le Mans. Der Stream ist auch auf dem YouTube-Kanal und der FacebookSeite der Serie sowie auf motortrend on Demand verfügbar. Auch auf Facebook, Twitter und Instagram gibt es regelmäßige Updates. Nähere Informationen gibt es unter: www.24hseries.com.

 

Text: Creventic


Die Rennsportsaison 2020 startet mit der 15. Auflage der Hankook 24H DUBAI

(03.01.2020) - Allmählich ist es eine Tradition wie das Neujahrskonzert in Wien oder das Skispringen in GarmischPartenkirchen: im 15. Jahr in Folge ist das Dubai Autodrome Austragungsort der Hankook 24H DUBAI als Saisonauftakt der 24H SERIES Continents powered by Hankook. Vom 7.-11. Januar gibt es jede Menge Motorsport auf der modernen Anlage in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit einem vollen Starterfeld von GT- und Tourenwagen beim 24-Stunden-Rennen, einem Sechs-Stunden-Rennen als Lauf zur niederländischen Winter-Endurance-Kampioenschap (WEK) am Dienstagabend und spannenden Formelsport mit der F3 Asian Championship und der FIA F4 UAE. Natürlich wird die 15. Auflage der Veranstaltung gebührend gefeiert!
 
Die Hankook 24H DUBAI fanden 2006 erstmals statt. Bei der Premiere war der heutige Mercedes-Motorsportchef einer der Fahrer im siegreichen Team. Mittlerweile gehört das Rennen längst zu den Klassikern im Langstreckensport. Es begann als eine relativ kleine Initiative von zwei begeisterten niederländischen Amateurfahrern, Ivo Breukers und Gerrie Willems, die für die Ausrichtung von Langstreckenrennen ihre Agentur CREVENTIC gründeten. Das führte letztendlich zu den aktuellen 24H SERIES Continents und 24H SERIES Europe. Das Rennen in Dubai ist nach wie vor das Aushängeschild der Serie und im Laufe der Zeit gingen dort viele Motorsportgrößen an den Start. Dennoch liegt das Hauptaugenmerk der Ausrichter immer auf die Teams und Fahrer aus dem Breitensport, die seit eh und je den Rückgrat der Veranstaltung bilden. Die familiäre Atmosphäre in der Sonne der Vereinigten Arabischen Emirate gehört zu den Schlüsselfaktoren für die immer wachsende Beliebtheit der Veranstaltung.
 
Die 15. Auflage der Hankook 24H DUBAI glänzt mit einem gut besetzten Teilnehmerfeld von 52 GT-Fahrzeugen und 22 Nennungen in der TCEDivision. Fahrer und Teams kommen aus aller Welt, um in Dubai ins Rennen zu gehen. Insgesamt umfasst die GT3-Klasse, aufgeteilt in eine Pro- und eine Am-Kategorie, 22 GT3-Autos mit Kundenteams von Audi, BMW, Lamborghini,
Mercedes-AMG und Porsche. Das Siegerteam aus dem Vorjahr, die AudiMannschaft von Car Collection Motorsport, strebt in Dubai eine Wiederholung an. Wie bereits 2019 gehören Rik Breukers, Christopher Haase und Dimitri Parhofer zur Fahrerbesatzung. Sie werden diesmal unterstützt von Mike David Ortmann und Markus Winkelhock. Als weitere ehemalige Gesamtsiegern der Veranstaltung sind auch Black Falcon (Mercedes-AMG), Herberth Motorsport (Porsche) und WRT (Audi) wieder mit dabei. Für WRT startet Mirko Bortolotti, der in den vergangenen beiden Jahren in Dubai jeweils die Pole-Position herausfuhr und nun von Lamborghini zu Audi gewechselt ist. Die Black-Falcon-Fahrer Jeroen Bleekemolen und Hubert Haupt sind zweimalige Dubai-Sieger, während Lokalmatador Khaled Al Qubaisi natürlich auf jede Menge Unterstützung der Fans vor Ort zählt. Auch das Porsche-Team GPX Racing, im Vorjahr vielbeachteter Sieger der 24 Stunden von Spa, geht als lokales Team an den Start. Hier gehören die Porsche-Werksfahrer Dirk Werner, der 2007 schon mal in Dubai gewann, sowie Julien Andlauer zum Aufgebot. Der ehemalige ADAC-GT-MastersChampion Maximilian Götz ist einer der Fahrer des HTP-Winward-MotorsportTeams, während der ehemalige FIA-GT-Weltcup-Sieger Maro Engel für das Team Toksport WRT startet. Der zweimalige Le-Mans-Gewinner Earl Bamber fährt zwar nicht selbst, setzt aber mit seinem eigenen Team einen Porsche in der GT3-Am-Klasse ein. 
 
Mit einem Vortex, einem Lotus, zwei Lamborghini, einem Mercedes-AMG und zwei MARC-Silhouettenfahrzeuge starten sieben Autos in der GTX-Klasse. Wie üblich darf man in der 991-Klasse mit einem spannenden Kampf rechnen denn hier wurden nicht weniger als elf Porsche 991 Cup-Fahrzeuge genannt. In der GT4-Klasse startet ein Dutzend Autos von Kundenteams mit Aston Martin, Audi, BMW und Mercedes-AMG. Hier gehören der ehemalige DubaiGesamtsieger Gabriele Piana und Ex-DTM-Fahrerin Rahel Frey zu den Teilnehmern.
 
Die TCR-Klasse führt bei den diesjährigen Hankook 24H DUBAI mit insgesamt 16 Fahrzeugen der Marken Audi, Cupra, Honda, Peugeot, Seat und Volkswagen die TCE-Division an. Die Dubai-Vorjahressieger, das Schweizer Team Autorama Motorsport by Wolf-Power Racing, kehrt mit zwei Volkswagen zurück. Allerdings gehört von den Vorjahressiegern nur der Schweizer Yannick Mettler erneut zum Fahrerkader. Die niederländischen Teams Bas Koeten Racing (unter den Bewerbungen von TOPCAR Sport und NKPP Racing) und Red Camel-Jordans.nl, das deutsche Team Bonk Motorsport und die belgischen Mannschaften QSR Racing und AC Motorsport haben alle bereits Erfolge bei CREVENTIC-Veranstaltungen gefeiert und sind in Dubai ebenfalls wieder mit dabei. Eine interessante Nennung ist auch das komplett ungarische Team Zengo Motorsport. Teambesitzer Zoltán Zengö war derjenige, der einst die Fähigkeiten eines gewissen Norbert Michelisz im Online-Racing entdeckte. Diese führten unlängst zum Titelgewinn für Michelisz in der FIA WTCR. 
 
Mit einem Ligier JS2 R von Nordschleife Racing und zwei Ginetta von CWS Engineering sind in der TCX-Klasse zwei namhafte Sportwagenmarken
vertreten. Drei BMW M240i Racing Cup-Autos in der TC-Klasse komplettieren das Feld der Tourenwagen.
 
Am Mittwoch gibt es eine Parade der Rennfahrzeuge vom Dubai Autodrome durch das benachbarte Motor-City-Stadtviertel, gefolgt von einer Interview- und Autogrammstunde mit den Fahrern. Zur Feier der 15. Auflage des Rennens findet das traditionelle ‚Welcome Barbecue’ am Mittwochabend auf der Start-Zielgeraden des Dubai Autodome statt. Das Rahmenprogramm ist prall gefüllt. Am Dienstag gibt es ein Sechs-Stunden-Rennen als Lauf zur niederländischen Winter-Endurance-Kampioenschap. Darüber hinaus stehen vier Rennen zur FIA-F4-UAE-Serie sowie drei Rennen zur F3 Asian Championship auf dem Programm. Für die Teilnehmer der 24H SERIES startet das Geschehen mit dem Freien Training am Donnerstag, den 9. Januar, von 10.20-11.50 Uhr, gefolgt vom Zeittraining der TCE-Division von 15.05-15.35 Uhr und der GT-Division von 15.40-16.10 Uhr. Das Abendtraining findet von 18.00-19.30 Uhr statt. Das Warm-Up wird am Freitag, den 10. Januar, von 10.30-11.00 Uhr ausgetragen. Die Startaufstellung erfolg ab 14.00 Uhr, das Rennen startet um 15.00 Uhr.
 
Interessierte können das Geschehen auf der Webseite der Serie unter www.24hseries.com verfolgen. Dort gibt es Live-Timing und Streaming vom Radio-Show-Limited-Team, bestens bekannt von IMSA Radio und Radio Le Mans. Der Stream ist auch auf dem YouTube-Kanal und der Facebook-Seite der Serie sowie auf motortrend on Demand verfügbar. Auch auf Facebook, Twitter und Instagram gibt es regelmäßige Updates. Hankook ist offizieller Titelsponsor und exklusiver Reifenpartner der Veranstaltung. Stand 21 Racewear, DRD International für Screendruck, Speedcom für Funkausstattung und Racing Sportiva für Helme und Rennbekleidung sind mit eigenen Verkaufs- und Servicesständen im Fahrerlager des Dubai Autodrome anwesend. Weitere Partner sind Webheads, Bugatti Shoes, Sonic, Rebellion Timepieces und Trees for the future. Für jede absolvierte Rennrunde wird ein Baum gepflanzt. Durch diese Initiative wird der gesamte Spritverbrauch der Veranstaltung mehr als doppelt kompensiert. Nähere Informationen gibt es unter: www.24hseries.com.

 

Text: Creventic

Der Zeitplan

 

Bitte beachten: Es gibt eine Zeitverschiebung. Dubai ist 3 Stunden weiter. Die hier angegebenen Zeiten sind Ortszeit in Dubai.

 

Die Starterliste : Alle Fahrer und Teams


Rennstrecken von Weltklasse und großartige Destinationen im Kalender der 24H SERIES Europe und Continents 2020

(18.12.19) - Das Warten hat sich gelohnt, so beweist der endgültige Kalender der 24H SERIES powered by Hankook für die Saison 2020. Rennstrecken von Weltklasse und großartige Destinationen sind die Bestandteile des Kalenders mit acht Läufen, die die Teams und Fahrer von den Vereinigten Arabischen Emiraten über Italien, Belgien, Portugal, Frankreich und Spanien bis in die Vereinigten Staaten führen. Auf vielfachen Wunsch von Teams erleben zwei beliebte Rennstrecken ihr Comeback im Kalender der 24H SERIES: der Circuit Paul Ricard in Südfrankreich sowie das Autodromo Enzo e Dino Ferrari im italienischen Imola. Auch die weiteren Rennstrecken sind hochmoderne Anlagen. Einmal mehr gibt es zwei getrennte Serien: die 24H SERIES Continents sowie die 24H SERIES Europe. 
 
„Wie immer haben wir genau auf die Reaktionen von unseren zahlreichen Teams und Fahrern gehört und diese bei der Gestaltung unseres endgültigen Kalenders für 2020 mit einbezogen“, erklärt Helen Roukens von CREVENTIC, der niederländischen Agentur, die als Promoter und Ausrichter der 24H SERIES powered by Hankook auftritt. „Die konstruktive Zusammenarbeit mit den Managementteams der verschiedenen Rennstrecken hat zu einem Kalender mit acht Rennen auf Strecken mit einem hohen Sicherheits- und Ausstattungsniveau geführt. Außerdem befinden sich diese durchwegs an attraktiven Standorten. Wenn man irgendwo zu einem Rennen fährt, ist es ja viel schöner, wenn es ein attraktiver Ort ist und die Chancen auf ordentliches Wetter gut sind! Einige Teams und Fahrer haben bereits sehr positive Rückmeldungen gegeben, manche sprachen sogar vom bisher besten Kalender der 24H SERIES!“
 
24H SERIES Continents mit Rennen in Asien, Europa und Amerika 
 
Einmal mehr umfassen die 24H SERIES Continents Rennen in Asien, Europa und Amerika. Um Punkte einfahren zu können, müssen Teams und Fahrer an den Rennen auf allen drei Kontinenten teilnehmen. Wie üblich startet die
Saison mit den Hankook 24H DUBAI (9.-11. Januar) auf dem Dubai Autodrome in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Wie auch schon in diesem Jahr können die Teilnehmer eines der beiden 24-Stunden-Rennen in Europa als ihren europäischen Lauf auswählen, die Hankook 24H PORTIMAO (12.-14. Juni) auf dem Autodromo Internacional do Algarve in Portugal oder die Hankook 24H BARCELONA (4.-6. September) auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya in Spanien. Das beste Ergebnis von diesen beiden Rennen wird berücksichtigt. Die Saison der 24H SERIES Continents endet mit der vierten Auflage der Hankook 24 COTA USA (13.-15. November) auf dem Circuit of The Americas in Austin, Texas.
 
24H SERIES Europe mit Rennen in Italien, Belgien, Portugal, Frankreich und Spanien
 
Dass die Saison der 24H SERIES Europe in Italien startet, ist nichts Neues, die Rennstrecke hingegen schon: Erstmals richtet CREVENTIC ein Rennen aus auf einem der berühmtesten Rennstrecken der Welt, dem Autodromo Nazionale Monza. Die Hankook 12H MONZA (27.-28. März) sind der Auftakt der europäischen Saison. Danach folgt eine weitere berühmte Grand-PrixStrecke, der Circuit de Spa-Francorchamps in den belgischen Ardennen. Hier finden sogar zwei Rennen im Rahmen einer Veranstaltung statt: die Hankook 12H SPA und die zweite Auflage der TCR SPA 500 (1.-3. Mai).
 
Weiter geht es mit den Hankook 24H PORTIMAO (12.-14. Juni), dem ersten der zwei 24-Stunden-Rennen auf dem europäischen Kontinent und somit auch dem ersten der zwei europäischen Wertungsläufe der 24H SERIES Continents. Auf vielfachen Wunsch erlebt der Circuit Paul Ricard in Südfrankreich nach zwei Jahren Abwesenheit die Rückkehr im Kalender der 24H SERIES. Bei den Hankook 9H CIRCUIT PAUL RICARD (10. Juli) findet das gesamte Programm auf der Strecke an einem einzigen Tag statt. So kann man das Rennen perfekt mit dem langen Wochenende des traditionellen französischen Nationalfeiertags verbinden. Das Rennen, ein vollwertiger Lauf der Serie, ist das erste Neun-Stunden-Rennen in der Geschichte der 24H SERIES powered by Hankook; der Zieleinlauf ist um 22.00 Uhr geplant. 
 
Nach der Sommerpause stehen die Hankook 24H BARCELONA (4.-6. September) auf dem Programm. Eine weitere Rennstrecke, die ihr Comeback im Kalender erlebt, ist das Autodromo Enzo e Dino Ferrari in Imola. Die Anlage ist Austragungsort der Hankook 12H IMOLA (9.-10. Oktober) als Saisonfinale der 24H SERIES Europe. Daher findet hier ebenfalls die Abschlussfeier mit Siegerehrung statt.
 
Zwei Divisionen, ein Streichergebnis in den 24H SERIES Europe, Nennungen für die komplette Saison ab jetzt möglich
 
Einmal mehr gibt es in beiden Serien getrennte GT- und TCE-Divisionen. In den 24H SERIES Europe gibt es in beiden Divisionen jeweils ein Streichergebnis. Das bedeutet, dass in der GT-Division die besten fünf Ergebnisse aus sechs Rennen berücksichtigt werden. In der TCE-Division gelten die besten vier Ergebnisse aus fünf Rennen. Am gemeinsamen
Rennwochenende der Hankook 12H SPA und der TCR SPA 500 sind Teams und Fahrer aus den Klassen TC und TCX der TCE-Division startberechtigt bei den Hankook 12H SPA, aber bei dieser Veranstaltung werden keine TCEPunkte vergeben. Die Klassen TCR und TCR-light sind bei den Hankook 12H SPA nicht im Feld vertreten, diese Fahrzeuge dürfen an jenem Wochenende nur bei den TCR SPA 500 an den Start gehen. Die TCR SPA 500 sind ein eigenständiges Rennen, in dem keine Punkte für eine Serie vergeben werden. Zusätzlich zu den Klassen TCR und TCR-light gibt es bei diesem Rennen auch eine Tourenwagen-Einladungsklasse.
 
Nennungen für die gesamte Saison sind ab sofort möglich, wobei die Teams mit sehr attraktiven Bedingungen rechnen können. Bei Bedarf sorgt CREVENTIC auch für maßgeschneiderte Reise- und Transportangebote. Nähere Informationen gibt es unter: www.24hseries.com
 
 
Die Kalender 2020 im Überblick:
 
24H SERIES Continents powered by Hankook

9.-11. Januar           Hankook 24H DUBAI                 UAE

12.-14. Juni             Hankook 24H PORTIMAO         POR*

4.-6. September       Hankook 24H BARCELONA     ESP*

13.-15. November   Hankook 24H COTA USA          USP
 
*das beste Ergebnis aus entweder den Hankook 24H PORTIMAO oder den Hankook 24H BARCELONA wird berücksichtigt
 
24H SERIES Europe powered by Hankook

27.-28. März       Hankook 12H MONZA                             ITA

1.-3. Mai             Hankook 12H SPA / TCR SPA 500           BEL**

12.-14. Juni         Hankook 24H PORTIMAO                       POR

10. Juli                Hankook 9H CIRCUIT PAUL RICARD   FRA

4.-6. September  Hankook 24H BARCELONA                    ESP

9.-10. Oktober    Hankook 12H IMOLA                               ITA
 
**Hankook 12H SPA ist kein Wertungslauf der TCE-Division (TC, TCX classes); TCR SPA 500 ist offen für die Klassen TCR und TCR-light sowie eine Tourenwagen-Einladungsklasse.
 

Text: Creventic