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Pure Rxcing gewinnt Hankook 6H ABU DHABI 2023 mit weniger als 10 Sekunden Vorsprung

• Kampf um den GT-Sieg zwischen Pole-Sitter Pure Rxcing und Herberth Motorsport bis zum Schluss, HAAS RT weniger als drei Sekunden weiter zurück
• Red Camel-Jordans.nl gewinnt 99-Klasse; Drama für HRT Performance in der letzten Runde
• razoon-more than racing gewinnt GTX-Titel mit Klassensieg gegen Tischner Motorsport.
• Buggyra Racing gewinnt GT4-Klasse bei Serienrückkehr vor Ram
Racing
• Sharky-Racing setzt sich im der TCR-Klasse mit nur sechs Sekunden Vorsprung gegen Wolf-Power Racing durch

ABU DHABI (21. Januar 2023) – Pure Rxcing krönte eine starke kämpferische Leistung bei den Hankook 6H ABU DHABI 2023 mit dem ersten Sieg des Teams in den 24H SERIES nach einem sensationell spannenden Zieleinlauf.

Der Pure Rxcing-Porsche 911 GT3 R (#911, Aliaksandr Malykhin / Joel Sturm / Harry King) startete stark in den Nachmittag auf dem Yas Marina Circuit mit der ersten Pole-Position in den 24H SERIES powered by Hankook. Das Team unter litauischer Flagge knüpfte im Rennen an diese starke Leistung an und führte in der Anfangsphase unangefochten das Feld an.

Der Einsatz von Harry King, der in der ersten Rennstunde einen Vorsprung von fast 20 Sekunden herausgefahren hatte, wurde später wieder zunichte gemacht, als die erste von drei Safety-Car-Phasen (erstmals durchgeführt bei einer Veranstaltung von CREVENTIC) ausgerufen und das Feld wieder zusammengeführt wurde. Ein Boxenstopp kurz vor der zweiten Safety-Car-Phase erwies sich als wichtig, denn diese strategische Entscheidung verschaffte Pure Rxcing vor der zweiten Rennhälfte einen ausreichenden Vorsprung über den stärksten Konkurrenten aus der Anfangsphase, darunter der HAAS RT-Audi R8 LMS GT3 EVO II. Eine ähnliche Strategie des Schwesterautos, des Herberth Motorsport-Porsche 911 GT3 R (#91, Markus Neuhofer / Felix Neuhofer / Alfred Renauer / Robert Renauer), stellte die Weichen für einen Kampf zweier Porsche in der Schlussphase.

Nachdem der Herberth-Porsche nach den letzten Boxenstopps die Führung erobert hatte, kam es zu einem wahren Herzschlagfinale. Der Pure RxcingPorsche, der auch eine 10-Sekunden-Strafe kassiert hatte wegen Verlassens der Strecke während eines Überholvorgangs, schloss die Lücke zum führenden Herberth-Porsche, sicherte sich dann mit einem Überholmanöver auf der Strecke die Spitzenposition und baute daraufhin die Führung auf 17 Sekunden aus. Und das alles in den letzten 15 Minuten des Rennens.

Nach einem sehr engen Kampf, und nachdem die Strafe gegen Pure Rxcing nach dem Zieleinlauf in das Rennergebnis verarbeitet worden war, betrug der Unterschied zwischen den beiden Porsche im Endergebnis lediglich 7,226 Sekunden.

„Ich glaube, dass wir an diesem Wochenende jedes Mal Pech mit dem SafetyCar hatten! Aber unsere Restarts nach den Safety-Car-Phasen waren stark und das war entscheidend“, sagte ein überglücklicher Harry King nach dem Rennen. „Das war neben den Hankook 24H DUBAI am vergangenen Wochenende mein erstes Langstreckenrennen und ich freue mich sehr, meinen ersten Langstreckensieg mit Pure Rxcing herausgefahren zu haben.“

Pure Rxcing legte insgesamt 165 Runden auf dem 5,281 Kilometer langen Yas Marina Circuit zurück und verpasste damit die Marke von 166 Runden, aufgestellt von Baron Motorsport auf dem Weg zum Sieg 2022, um nur eine Runde.

Herberth Motorsport setzte seine gute Formkurve fort mit dem zweiten Gesamtrang bei den Hankook 6H ABU DHABI und krönte damit eine starke Aufholjagd von Rang 19 in der Startaufstelling. Mit diesem Ergebnis sicherte sich die bayerische Mannschaft den GT3-Teamtitel in der neuen Middle East Trophy von CREVENTIC.

Obwohl es im Kampf um den GT3-Teamtitel gegen Herberth das Nachsehen hatte, beendete der HAAS RT-Audi R8 LMS GT3 EVO II (#21, Stéphane Perrin / Mathieu Detry / Maxime Soulet) ein weiteres eindrucksvolles Wochenende bei einer Rennveranstaltung von CREVENTIC auf Platz drei. Auf dem Weg zum Podium sicherte sich das Team, das in Belgien beheimatet ist, aber unter der Flagge von Antigua und Barbuda startet, die schnellste Rennrunde, eine Zeit von 1:54,144 Minuten, gefahren von Maxime Soulet. Erstaunlicherweise fuhr der ehemalige Bentley-Werksfahrer an einem gewissen Punkt im Rennen eine Zeit von 1:54,492 Minuten, exakt identisch mit der schnellsten Rundenzeit, die sein Teamkollege Mathieu Detry früher am Nachmittag im zweiten der
insgesamt drei Qualifying-Durchgängen gefahren war.

Die aktuellen European GT Trophy-Gewinner Phoenix Racing (#1, Michael Doppelmayr / Pierre Kaffer / Elia Erhart / Swen Herberger) erlebten ein starkes Comeback nach einer eher durchwachsenen Startphase, in der der Audi R8 LMS GT3 EVO II zeitweise sogar auf den 16. Rang zurückgefallen war. Immerhin schaffte es das Team noch auf Platz vier ins Ziel und sicherte sich damit den GT3-PRO/AM-Teamtitel in der Middle East Trophy.

Wie eng es bei den Hankook 6H ABU DHABI 2023 zuging, zeigt die Tatsache, dass lediglich 21,860 Sekunden die ersten vier Teams in der Gesamtwertung trennten.

Red Camel-Jordans.nl (#909, Ivo Breukers / Rik Breukers / Luc Breukers / Fabian Danz) revanchierte sich für die enttäuschenden Hankook 24H DUBAI mit einem starken Auftritt, der mit dem 992-Klassensieg belohnt wurde. Dahinter folgte das bestplatzierte Auto der 992-AM-Klasse, HRT Performance (#928, Jim Rautiainen / Miika Panu). Letztgenanntes Team war fast während des gesamten Rennens in einem spannenden Kampf mit dem Schwesterauto, dem QMMF by HRT Thuraya Qatar-Porsche 911 GT3 Cup (#929, Abdulla Ali Al Khelaifi / Ghanim Al Maadheed / Ibrahim Al Abdulghani / Julian Hanses), bis der Porsche mit der Startnummer 929 nur 20 Minuten vor Schluss wegen eines Bremsdefekts ausfiel.

Nachdem das Team einen besseren Spritverbrauch gegenüber
Geschwindigkeit bevorzugt hatte, schien der HRT Performance-Porsche 992 GT3 Cup (#930, Antti Buri / Kari-Pekka Laaksonen) auf dem Weg zum letzten Platz auf dem 992-Klassenpodium, aber das vierte und letzte HRTPerformance-Auto (#931, Fidel Leib / Mikaeel Pitamber) und der neue 992-Team-Titelgewinner in der Middle East Trophy, Willi Motorsport by Ebimotors Porsche 992 GT3 Cup (#955, Fabrizio Broggi / Sergiu Nicolae / Sabino de Castro) überholten noch während der letzten Runde.

Das 992-Feld war dermaßen schnell unterwegs, dass fünf der acht Porsche 992 GT3 Cup-Fahrzeuge, die für das Rennen genannt worden waren, in den Top Ten der Gesamtwertung ins Ziel fuhren.

Der ARC Bratislava Lamborghini Huracán GT3 (#44, Miro Konopka / Andrzej Lewandowski) fuhr vom 20. Rang in der Startaufstellung ein konstantes Rennen und kam auf Platz zehn ins Ziel. Damit sicherte sich das slowakische Team den Klassensieg in der GT3-AM-Kategorie. Mit nur einer weiteren Runde Rückstand schien der JR Motorsport-BMW M6 GT3 (#12, Ted van Vliet / Max Weering) auf dem Weg zu einem Top-Ten-Ergebnis, verlor allerdings über zwei Minuten als Folge einer Zeitstrafe wegen Überholens während einer SafetyCar-Phase.

Der razoon-more than racing-KTM X-BOW GTX (#714, Dominik Olbert / Daniel Drexel / Haytham Qarajouli / Laura Kraihamer) sicherte sich einen hart erarbeiteten und sehr engen Sieg in der GTX-Klasse, weniger als fünf Sekunden vor dem Porsche 911-II Cup des in die Serie zurückgekehrten Teams Tischner Motorsport (#763, Michael Tischner / Matthias Tischner / Uwe Kleen). Zusammen mit dem Klassensieg bei den Hankook 24H DUBAI vor einer Woche machte das österreichische Team die Enttäuschung von den Hankook 12H KUWAIT wieder gut und sicherte sich den GTX-Teamtitel in der Middle East Trophy.

Der nächste Titelrivale für razoon, Vortex V8 (#701, Lionel Amrouche / Julien Boillot / Philippe Bonnel), belegte letztendlich Rang vier in der KLasse hinter dem P21 Motorsport-Porsche 991-II Cup (#721, Jose Monroy / Chris Hillaby / Rui Miritta), nachdem der Vortex in der Schlussphase auf der Strecke ausgerollt war.

Der Buggyra ZM Racing-Mercedes-AMG GT4 (#416, Aliyyah Koloc / Adam Lacko / David Vrsecky) erlebte mit dem GT4-Klassensieg eine erfolgreiche Rückkehr in die 24H SERIES, weniger als eine Woche nach der Zielankunft von Aliyyah Koloc in der Dakar-Rallye. Nachdem das Team in der Anfangsphase Zeit verloren hatte, als der Tankverschluss nicht funktionierte, belegte der Ram Racing-Mercedes-AMG GT4 (#405, James Thorpe / Philip Quaife / Philip Keen) nach einem starken Auftritt letztendlich den doch etwas enttäuschenden zweiten Platz in der Klasse.

Der Simpson Motorsport-BMW M4 GT4 (#438, David Holloway / Vasily Vladykin / Carl Cavers), der in der ersten Rennstunde mit Buggyra in einem Duell um die Führung in der Klasse verwickelt war, schaffte es nicht ins Ziel,nachdem es dem britischen Team nicht gelungen war, einen gerissenen Riemen der Lichtmaschine zu ersetzten.

Serien-Debütant Sharky-Racing (#176, Artur Goroyan / Roman Mavlanov) sicherte sich nach einer fehlerfreien Fahrt mit dem Audi RS 3 LMS den Sieg in der TCR-Klasse, in der es zahlreiche Ausfälle gab. Für den siegreichen Audi gab es nur einen kurzzeitigen Leistungsverlust nach dem ersten Boxenstopp.

Trotz Schwierigkeiten mit dem Antriebsstrang erlebte Wolf-Power Racing (#121, Jasmin Preisig / Ivars Vallers / Nicolas Baert / Ricky Coomber) eine starke Aufholjagd nach Problemen im Zeittraining und erreichte den zweiten Platz in der TCR-Klasse. Der Audi RS 3 LMS TCR hatte im Ziel lediglich sechs Sekunden Rückstand auf dem Sieger.

Trotzt wiederholter Schwierigkeiten während der gesamten Einsätze im Nahen Osten fuhr das dreimalige Gesamtsiegerteam der TCE-Division in allen drei Rennen aufs Podium und sicherte sich damit den TCR-Teamtitel in der Middle East Trophy.

Für den ersten der beiden AC Motorsport-Audi RS3 LMS TCRs (#188, Marcos Costantini / Niels Ulrich Nyboe / Jonas Karklys) war Platz drei in der KLasse die Belohnung für den Einsatz. Der Audi, der nach einer Kollision im Freien Training bereits repariert werden musste, verlor über eine Stunde in der Box als die rechte hintere Radaufhängung in Kurve fünf zu Bruch ging. Das Schwesterauto mit der Startnummer 199 (Paul Sieljes / Mato Matosevic / Victor Moutinho) fiel aus, nachdem die Ursache von wiederholten Getriebeproblemen nicht ausfündig gemacht werden konnte.

Die Middle East Trophy 2022/2023 von CREVENTIC ist damit abgeschlossen und nun richtet sich die Aufmerksamkeit auf die europäischen Rennen der 24H SERIES powered by Hankook, angefangen mit den Hankook 12H MUGELLO auf dem Autodromo Internazionale del Mugello am 25. und 26. März. Nähere Informationen über den Kalender der 24H SERIES 2023 gibt es unter 24hseries.com
Text: Creventic

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Pure Rxcing auf der Pole-Position bei den Hankook 6H ABU DHABI 2023

• Pure Rxcing startet erstmals von der Pole-Position in den 24H SERIES; HAAS RT ebenfalls in der ersten Startreihe

• HRT Performance setzt sich ganz knapp in der 992-Klasse durch

• Middle East Trophy-Anwärter razoon-more than racing vorne in GTX

• Britische erste Startreihe in GT4 mit Ram Racing und Simpson Motorsport.

• Sharky-Racing bei Serienpremiere auf der Pole-Position in TCR, Aufhängungsschaden Rückschlag für Wolf-Power Racing

 

 

ABU DHABI (21. Januar 2023) – Pure Rxcing hat sich mit einer souveränen Leistung im Zeittraining für die Hankook 6H ABU DHABI 2023 erstmals die Pole-Position in den 24H SERIES powered by Hankook gesichert.

 

Der Pure Rxcing-Porsche 911 GT3 R (#911, Aliaksandr Malykhin / Joel Sturm / Harry King), der auch zu Beginn der Veranstaltung bei den Hankook 24H DUBAI vor einer Woche im vorderen Bereich des Feldes mitmischte, legte beim dritten Rennen von CREVENTIC auf dem Yas Marina Circuit ebenfalls ein ordentliches Tempo an den Tag. Im ersten der drei Durchgängen im Zeittraining fuhr Aliaksandr Malykhin eine Zeit von 1:55,650 Minuten. Ähnlich starken Rundenzeiten von Joel Sturm und Harry King bedeuteten, dass sich der Porsche des litauischen Teams letztendlich mit einer Durchschnittszeit von 1:55,224 Minuten aus den drei Durchgängen die Pole-Position sicherte.

 

In einem engen Kampf um den weiteren Platz in der ersten Startreihe setzte sich letztendlich Serien-Neueinsteiger HAAS RT (#21, Stéphane Perrin / Mathieu Detry / Maxime Soulet) durch, nachdem Mathieu Detry im Audi R8 LMS GT3 EVO in Q2 mit 1:54,492 Minuten die schnellste Gesamtzeit des Trainings fuhr und damit den ARC Bratislava Lamborghini Huracán GT3 (#44, Miro Konopka / Andrzej Lewandowski) schlug.

 

Mit einer Schlussoffensive fuhr der ARC Bratislava-Lamborghini die zweitschnellste Zeit in Q2, aber da das Team für dieses Wochenende nur zwei Fahrer genannt hatte und daher Q3 auslassen musste, fiel das slowakische Team letztendlich auf Rang 22 der Gesamtwertung zurück. Der JR MotorsportBMW M6 GT3 (#12, Ted van Vliet / Max Weering), im Vorjahr auf Platz zwei bei diesem Rennen, startet somit von der dritten Position.

 

Der Audi R8 LMS GT3 EVO II der aktuellen European GT Trophy-Gewinner Phoenix Racing (#1, Michael Doppelmayr / Pierre Kaffer / Elia Erhart / Swen Herberger) startet von Platz 4, gefolgt vom schnellsten Team aus der 992- Klasse, HRT Performance (#930, Antti Buri / Kari-Pekka Laaksonen). In einer unfassbar knappen Entscheidung sicherte sich der Porsche 992 GT3 Cup mit der Startnummer #930 mit einem Vorsprung von nur 0,021 Sekunden auf Red Camel-Jordans.nl (#909, Ivo Breukers / Rik Breukers / Luc Breukers / Fabian Danz) die Pole-Position in der Klasse. Das schnellste 992-AM-Team, der HRT Performance-Porsche 992 GT3 Cup (#928, Jim Rautiainen / Miika Panu), rangiert nur weitere drei Zehntelsekunden weiter zurück.

 

Der Willi Motorsport by Ebimotors Porsche 992 GT3 Cup (#955, Fabrizio Broggi / Sergiu Nicolae / Sabino de Castro), der vor diesem Wochenende die 992- Klasse in der Middle East Trophy von CREVENTIC anführt, startet von Rang neun, direkt hinter dem KTM X-BOW GTX von Klassen-Pole-Sitter und Middle East Trophy-GTX-Tabellenführer razoon-more than racing (#714, Dominik Olbert / Daniel Drexel / Haytham Qarajouli / Laura Kraihamer). Der dritte von insgesamt vier Porsche, die an diesem Wochenende von HRT Performance eingesetzt werden, QMMF by HRT Thuraya Qatar (#929, Abdulla Ali Al Khelaifi / Ghanim Al Maadheed / Ibrahim Al Abdulghani / Julian Hanses), komplettiert die Top Ten der Gesamrt-Startaufstellung.

 

Weiter zurück war der Speed Lover-Porsche 911 GT3 Cup (#979, Jean Michel Gerome / Olivier Dons / Eric Mouez) Drittschnellster der 992-AM-Teilnehmer. Dahinter starten Vortex V8 (#701, Lionel Amrouche / Julien Boillot / Philippe Bonnel) und der Tischner Motorsport-Porsche 911-II Cup (#763, Michael Tischner / Matthias Tischner / Uwe Kleen) von den Positionen zwei und drei der GTX-Klasse. Für das letztgenannte Team ist es der erste Auftritt bei den 24H SERIES seit 2016.

 

Nach einer überraschenden Wendung ist der Herberth Motorsport-Porsche 911 GT3 R (#91, Markus Neuhofer / Felix Neuhofer / Alfred Renauer / Robert Renauer), der zu den schnellsten Autos der GT3-Klasse gehörte, nach dem Zeittraining nur noch 21. nach mehreren Vergehen gegen die „Track Limits“ im ersten Durchgang. Das bedeutete, dass das bayerische Team offiziell in Q1 keine gezeitete Runde absolviert hatte.

 

Der Ram Racing-Mercedes-AMG GT4 (#405, James Thorpe / Philip Quaife / Philip Keen) startet am Nachmittag von der Pole-Position in der GT4-Klasse bei den Hankook 6H ABU DHABI, gefolgt vom BMW M4 GT4 des ebenfalls britischen Teams Simpson Motorsport (#438, David Holloway / Vasily Vladykin / Carl Cavers), vor einer Woche Zweite in Dubai. Der Buggyra ZM Racing Mercedes-AMG GT4 (#416, Aliyyah Koloc / Adam Lacko / David Vrsecky) belegt den dritten Startplatz in der Klasse.

 

Das TCE-Zeittraining endete mit einem Paukenschlag als der Audi RS 3 LMS des vorläufigen Pole-Sitters Wolf-Power Racing (#121, Jasmin Preisig / Ivars Vallers / Nicolas Baert / Ricky Coomber) im letzten Durchgang in Kurve 9 wegen eines Aufhänungsschadens hinten rechts zum Stehen kam. Damit endete das Zeittraining für Nicolas Baert vorzeitig. Nach dem Zwischenfall wurde das Zeittrainig auf dem Yas Marina Circuit für kurze Zeit mit der Roten Flagge unterbrochen.

 

Nachdem Wolf-Power Racing in Q3 keine Zeit setzen konnte, ging die PolePosition in der TCE-Division an den Sharky-Racing-Audi RS3 LMS DSG (#176, Artur Goroyan / Roman Mavlanov). Das deutsche Team mit zwei armenischen Fahrern schaffte auf dem 5,281 Kilometer langen Yas Marina Circuit eine Durchschnittszeit von 2:09,759 Minuten.

 

Wegen einer Kollision mit dem razoon-more than racing-KTM im Freien Training musste der AC Motorsport-Audi RS3 LMS TCR (#188, Marcos Costantini / Niels Ulrich Nyboe / Jonas Karklys) den ersten Teil des Zeittrainings auslassen, da eine Antriebswelle und ein Stoßdämpfer ausgetauscht werden mussten. Das zweite Auto des belgischen Teams (#199, Paul Sieljes / Mato Matosevic / Victor Moutinho) legte zwar in Q2 einen schnellen Dreher hin, revanchierte sich mit Rang zwei der TCR-Klasse aber für einen schwierigen Start des Wochenendes beim belgischen Team. Trotz der Schwierigkeiten in Q3 startet Wolf-Power Racing von Platz drei in der Klasse.

 

Zwei Zwischenfälle unabhängig voneinander zuvor am Wochenende bedeuteten, dass weder der Leipert Motorsport-Lamborghini Huracán Super Trofeo (#710, Gregg Gorski / Jürgen Krebs / Josh Hansen) noch der RABDAN Motorsport-Porsche 992 GT3 Cup (#977, Saif Alameri / Saeed Almheiri / Christopher Zöchling) am weiteren Geschehen bei den Hankook 6H ABU DHABI 2023 teilnehmen können. Die Startflagge wird heute um 16.00 Uhr Ortszeit geschwenkt. Eine Übertragung mit Kommentar von radiolemans.com gibt es auf dem offiziellen YouTube-Kanal der 24H SERIES. Regelmäßige Updates gibt es auch auf Twitter (@24HSeries), Facebook (24H Series) und Instagram (24H Series). Nähere Informationen gibt es unter www.24hseries.com.

Text: Creventic

 


Sieg und Platz drei bei den 24H Dubai für BMW M Team WRT mit dem M4 GT3

Sieg und Platz drei bei den 24H Dubai: BMW M Team WRT feiert gelungene Premiere mit dem BMW M4 GT3.
Die Rennpremiere des BMW M Teams WRT mit dem BMW M4 GT3 ist mehr als gelungen. Die Mannschaft um Teamchef Vincent Vosse feierte bei den 24H Dubai (UAE) in ihrem ersten Rennen mit dem Fahrzeug den ersten Sieg. Nach einem äußerst spannenden Finish kam der #7 BMW M4 GT3 auf Platz eins ins Ziel. Komplettiert wurde das Top-Ergebnis des BMW M Teams WRT durch den dritten Platz auf dem Podium für den #46 BMW M4 GT3.

 

Die Rennpremiere des BMW M Teams WRT mit dem BMW M4 GT3 ist mehr als gelungen. Die Mannschaft um Teamchef Vincent Vosse feierte bei den 24H Dubai (UAE) in ihrem ersten Rennen mit dem Fahrzeug den ersten Sieg. Nach einem äußerst spannenden Finish kam der #7 BMW M4 GT3 auf Platz eins ins Ziel. Es war der erste Sieg für den BMW M4 GT3 in einem 24-Stunden-Rennen und der erste Triumph für BMW bei den 24H Dubai seit dem Erfolg von Schubert Motorsport 2011. Komplettiert wurde das Top-Ergebnis des BMW M Teams WRT durch den dritten Platz auf dem Podium für den #46 BMW M4 GT3. Der Einsatz in Dubai wurde vom BMW M Team WRT in Eigenregie organisiert, um sich auf den ersten offiziellen gemeinsamen Auftritt mit BMW M Motorsport, das „Bathurst 12 Hours“ (AUS) in drei Wochen, vorzubereiten.
 
Am Steuer der siegreichen Startnummer 7 wechselten sich die BMW M Werksfahrer Jens Klingmann (GER) und Dries Vanthoor (BEL) mit Mohammed Saud Fahad Al Saud (KSA), Diego Menchaca (MEX) und Jean-Baptiste Simmenauer (FRA) ab. Klingmann feierte seinen ersten Sieg in einem 24-Stunden-Rennen. Er war vom Start des Projekts an eng in die Entwicklung des BMW M4 GT3 eingebunden und konnte das Team in Dubai mit seinem Wissen über das Fahrzeug sehr gut unterstützen. Die #46 wurde pilotiert von den BMW M Werksfahrern Valentino Rossi (ITA), Maxime Martin (BEL) und Max Hesse (GER) sowie Timothy Whale (GBR) und Sean Gelael (IDN), der erstmals ein Rennen in einem GT3-Fahrzeug bestritt. Der neunmalige Motorradweltmeister Rossi feierte damit sein erstes Podium mit WRT.
 
Von Platz sechs gestartet, mischte der #7 BMW M4 GT3 bereits nach kurzer Zeit im Kampf um die Führung mit und lag über weite Teile des Rennens auf dem ersten Rang. Am Ende wurde es jedoch noch einmal richtig spannend. Nach zahlreichen Code-60-Phasen ging die #7 auf Rang zwei in die letzte halbe Rennstunde. Schlussfahrer Vanthoor gelang es dank perfekter Strategie, die Führung zurückzuholen, und er brachte den Sieg für das BMW M Team WRT nach Hause.
 
Die Crew #46 fuhr von Startplatz acht ebenfalls früh in die Top-3, fiel jedoch nach zweieinhalb Stunden kurzzeitig wieder zurück, als sich das Fahrzeug auf durch Flüssigkeiten rutschigem Asphalt in die Streckenbegrenzung drehte. Nach einem kurzen Check in der Box konnte es aber weitergehen, und die #46 arbeitete sich wieder nach vorn auf das Podium. Nach 24 Rennstunden erreichte Schlussfahrer Rossi das Ziel ungefährdet auf dem dritten Rang.
 
Der #14 BMW M4 GT3 des dänischen Teams Poulsen Motorsport lag ebenfalls gut im Rennen, musste jedoch in der Schlussphase vorzeitig die Box ansteuern.
 
In der GT4-Klasse feierte der neue BMW M4 GT4 einen erfolgreichen Start in seine Debütsaison. Beide Fahrzeuge fuhren auf das Podium dieser Klasse. Der #438 BMW M4 GT4 von Simpson Motorsport erreichte das Ziel auf dem zweiten Rang, Century Motorsport holte mit seinem neuen #429 BMW M4 GT4 Platz drei. Das Team RHC-Jorgensen-Strom by Century, das mit dem Vorgängermodell des BMW M4 GT4 an den Start ging, schied vorzeitig aus.
 
Stimmen nach den 24H Dubai.
 
Andreas Roos, Leiter BMW M Motorsport: „Es war ein grandioses Renndebüt des BMW M Teams WRT mit dem BMW M4 GT3. Herzlichen Glückwunsch zum Sieg und dem dritten Platz auf dem Podium. Die Mannschaft um Vincent Vosse hat einen herausragenden Job abgeliefert, sich optimal mit dem Fahrzeug vertraut gemacht, die Fahrer waren schnell und fehlerfrei, und unser BMW M4 GT3 lief wie ein Uhrwerk. Mit diesem Erfolg waren die 24H Dubai die perfekte Generalprobe des Teams für seinen ersten offiziellen Auftritt mit BMW M Motorsport, die 12 Stunden von Bathurst in drei Wochen. Ich freue mich auch sehr über den gelungenen Start unseres neuen BMW M4 GT4 in seine Debütsaison. Beide Fahrzeuge kamen nach 24 Stunden auf dem Podium der GT4-Klasse ins Ziel. Das beweist, wie konkurrenzfähig unser neues Kundensportfahrzeug bereits ist.“
 
Vincent Vosse, Teamchef BMW M Team WRT: „Das Rennen ist recht reibungslos verlaufen. Nach dem Qualifying hatten wir das so nicht erwartet, denn es hat uns etwas an Pace gefehlt. Doch die Fahrer und die Crew waren in der Lage, eine großartige Strategie umzusetzen. Das hat uns geholfen, die #7 in Führung zu bringen und dann das Strategiefenster zu verwalten. Das ist hier das Wichtigste, um zu gewinnen. Das Auto war sehr stark und ist problemlos gelaufen. Die #46 hatte zu Beginn des Rennens einen kleinen Kontakt, ansonsten, so denke ich, hätte sie mit der #7 an der Spitze gekämpft. Es ist wichtig, sich unter Rennbedingungen mit dem Auto vertraut zu machen. Wir wussten, dass es möglich ist zu gewinnen, wenn das Auto ins Ziel kommt, wir keine Fehler machen und keine Strafen bekommen. Wir hatten starke Gegner – aber sie haben Fehler gemacht, und wir haben versucht, diese zu vermeiden. Es war die richtige Entscheidung, das Rennen zu fahren statt weiter zu testen. Das Rennen ist hervorragend gelaufen, und wir haben viel gelernt.“
 
Jens Klingmann (#7 BMW M4 GT3, 1. Platz): „Was für ein Einstand! Das BMW M Team WRT hat von der ersten Trainingssession an einen super Job gemacht. Wir haben viel verbessert, uns nur auf die Rennpace konzentriert und darauf, dass die Balance des Autos für alle fünf Fahrer passt. Dies ist uns gut gelungen. Am Ende wurde es noch einmal spannend, aber der Einstand des BMW M Teams WRT ist mehr als gelungen. Mir persönlich bedeutet dieser Sieg sehr viel. Ich war von der ersten Minute an in die Entwicklung des BMW M4 GT3 eingebunden, und jetzt mit dem Team hierher zu kommen und das 24-Stunden-Rennen zu gewinnen, war sehr emotional. Ich glaube, darauf können alle stolz sein, beim BMW M Team WRT und zuhause bei BMW M Motorsport in München. Heute Abend haben wir allen Grund zu feiern.“
 
Dries Vanthoor (#7 BMW M4 GT3, 1. Platz): „Ich freue mich riesig, dass wir gleich unser erstes Rennen mit BMW M Motorsport gewinnen konnten. Das Rennen war nicht einfach für uns, der Porsche war immer da. Doch wir hatten gute Calls während der Code-60-Phasen und waren am Ende vorn. Der BMW M4 GT3 ist reibungslos gelaufen, die Fahrer, das Team, der Support von BMW M Motorsport – alles war super. Es war ein schöner Anfang, und nun hoffen wir natürlich, dass wir noch viele weitere Siege holen werden.“
 
Valentino Rossi (#46 BMW M4 GT3, 3. Platz): „Ich bin sehr zufrieden, denn es ist mein erstes Podium mit WRT, und dass dies in meinem ersten Rennen zusammen mit BMW M Motorsport gelungen ist, ist großartig. Es ist ein Zeichen und ein toller Start in die Zusammenarbeit. Das Rennen war gut und hat mir Spaß gemacht. Es war zwar nicht einfach, aber am Ende haben wir das Podium geholt, und das war unser Ziel.“
 
Maxime Martin (#46 BMW M4 GT3, 3. Platz): „Es ist super, so in die Saison zu starten – mit Valentino als Teamkollegen und einer Podiumsplatzierung. Es war mein erstes Rennen seit meiner Rückkehr zu BMW M Motorsport, deshalb bin ich wirklich happy und freue mich jetzt auf die weitere Saison. Als nächstes stehen für mich Daytona und dann Bathurst auf dem Programm. Ich werde versuchen, noch zwei Stufen höher zu steigen, denn P3 ist gut, aber P1 ist besser.“
 
Max Hesse (#46 BMW M4 GT3, 3. Platz): „Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch an das BMW M Team WRT und an BMW M Motorsport. Sieg und Platz drei – besser hätte die Saison nicht starten können. Unser Rennen ist sehr gut verlaufen. Wir hatten zwar zwischendrin ein paar Schwierigkeiten, aber das Team und wir Fahrer haben alle sehr, sehr gut zusammengearbeitet. Ich bin sehr happy. Es war auch sehr cool, zum ersten Mal zusammen mit Valentino zu fahren. Er ist eine Persönlichkeit, die wir im Motorsport alle brauchen, und es ist großartig, ihn nun in der BMW M Familie zu haben.“


Text: BMW Group PressClub Deutschland

 


Dritter Sieg für Team WRT in den Hankook 24H DUBAI beim BMW-Debüt; Rossi auf dem Podium

• Team WRT setzt sich nach Kampf während des gesamten Rennens um nur 21 Sekunden gegen Herberth Motorsport durch
• Valentino Rossi sichert sich als Dritter seinen ersten Podiumsplatz als BMW-M-Werksfahrer
Continents GT Trophy-Titelverteidiger CP Racing baut Führung in derMiddle East Trophy aus
• FACH AUTO TECH feiert souveränen Doppelerfolg in der 992-Klasse, Huber Motorsport bestplatziertes Team in der 992-AM-Kategorie
• Dragon Racing aus den VAE sichert sich einen weiteren GT4-
Klassensieg bei den Hankook 24H DUBAI; razoon-more than racing
                                                                                      vorne in der GTX-Klasse
                                                                                     • AC Motorsport revanchiert sich mit TCR-Sieg für Pech in jüngster Zeit
(15. Januar 2023) – Das Team WRT hat sich beim ersten Langstreckeneinsatz als BMW-M-Kundenteam den dritten Gesamtsieg bei den Hankook 24H DUBAI gesichert.
Der Team WRT-BMW M4 GT3 (#7, Mohammed Saud Fahad Al Saud / Diego Menchaca / Jean-Baptiste Simmenauer / Jens Klingmann / Dries Vanthoor)fuhr von Anfang an in der Spitzengruppe mit und setzte sich nach einem Kampf während des gesamten Rennens mit einem Vorsprung von lediglich 21 Sekunden gegen den Herberth Motorsport-Porsche 911 GT3 R (#91, Daniel Allemann / Ralf Bohn / Alfred Renauer / Robert Renauer) durch und sicherte sich somit den Sieg. In einer hochspannenden Schlussphase optierte der Herberth-Porsche bei den letzten Boxenstopps für eine kurze Tankpause um
sich so eine bessere Position auf der Strecke zu sichern. So ging der Porsche mit einem Vorsprung von nur zehn Sekunden auf den WRT-BMW in die letzten 20 Minuten des Rennens, musste aber zehn Minuten vor Schluss noch einen kurzen Tankstopp einlegen und verlor damit die Führungsposition.
Einmal zurück an der Spitze des Feldes fuhr Dries Vanthoor daraufhin den BMW M4 GT3 mit der Startnummer 7 nach 621 Runden auf dem 5,39 Kilometer langen Dubai Autodrome als Sieger über die Ziellinie. Für das Team WRT ist es der dritte Gesamtsieg im Rennen nach vorherigen Erfolgen in den Jahren 2016 und 2022 sowie der erste Gesamtsieg für BMW bei den Hankook 24H DUBAI seit dem Sieg für Need for Speed by Schubert Motorsport im Jahr 2011. Für Vanthoor ist es ebenfalls der zweite Gesamtsieg in Folge bei den Hankook 24H DUBAI, ebenso für sein Teamkollege Mohammed Saud Fahad Al Saud.
„Die Herausforderung war groß”, erklärte WRT-Teamchef Vincent Vosse zu Joe Bradley von radiolemans.com. „Wir wissen, wie schwerig dieses Rennen sein kann und letztendlich braucht man etwas Glück, eine tolle Strategie vom Team und eine fehlerfreie Leistung von den Fahrern. Es war ein tolles Rennen und wir haben bei diesem Rennen jede Menge über den BMW M4 GT3 gelernt.Uns fehlt etwas Schlaf, aber wir werden schon einen Weg finden, um ordentlich zu feiern!“
Mit dem zweiten Gesamtrang kehrt Herberth Motorsport, Gewinner der Hankook 24H DUBAI 2017, das von Platz 13 aus ins Rennen gegangen war, nach einer eher schwierigen Saison 2022 zu alter Form zurück. Der zweite Team WRT-BMW M4 GT3 (#46, Timothy Whale / Valentino Rossi / Sean Gelael / Max Hesse / Maxime Martin) belegte Rang drei, obwohl das Team in der Anfangsphase nur knapp einen Einschlag in die Leitplanken in Kurve fünf verhindern konnte. Für MotoGP-Legende Valentino Rossi bedeutet dieses Ergebnis sein erster Gesamtpodiumsplatz bei seinem Debüt als BMW-M Werksfahrer.
Mit weniger als zwei Minuten Rückstand auf die Top Drei fuhr der Grove Racing-Porsche 911 GT3 R (#46, Timothy Whale / Valentino Rossi / Sean Gelael / Max Hesse / Maxime Martin) nach einem beeindruckenden Auftritt auf Rang vier ins Ziel. Für Earl Bamber, zweimaliger Sieger der 24 Stunden von Le Mans, war es sein erster Auftritt bei der Veranstaltung.
Der HAAS RT-Audi R8 LMS GT3 EVO II (#21, Maxime Soulet / Mathieu Detry / Olivier Bertels / Benjamin Mazatis / Frédéric Vervisch) komplettierte nach einer tollen Aufholjagd die Top Fünf der Gesamtwertung. Das Team aus Antigua und Barbuda war als 43. gestartet, nachdem es einen der insgesamt vier 15-minütigen Durchgängen im Zeittraining verpasst hatte, führte in der Anfangsphase sogar das Feld an, verlor dann aber Zeit wegen eines Reifenschadens sowie einer Kollision in Kurve 16 während der Nacht.
Der zweite Herberth Motorsport-Porsche 911 GT3 R (#92, Jason Hart / Elliot Skeer / Adam Adelson / Seth Lucas) komplettierte ein erfolgreiches Wochenende für das bayerische Team mit Platz sechs in der Gesamtwertung nach einem problemlosen Rennen. Damit sicherte sich Herbert die ersten beiden Positionen in der GT3-PRO-AM-Wertung. Zwei Plätze weiter zurück sicherte sich der Heart of Racing by SPS-Mercedes-AMG GT3 (#27, Ian James / Gray Newell / Roman De Angelis / Ross Gunn) den letzten Podiumsplatz in der GT3-PRO-AM-Klasse. Dazwischen fuhr der Team GP-Elite-Porsche 911 GT3 R (#32, Lucas Groeneveld / Jesse van Kuijk / Daan van Kuijk / Thierry Vermeulen) auf Rang sieben der Gesamtwertung, trotz eines Wechsels in der Fahrerbesetzung unmittelbar vor dem Zeittraining
Der CP Racing-Mercedes-AMG GT3 (#85, Charles Putman / Charles Espenlaub / Joe Foster / Philip Quaife / Shane Lewis) zeigte einmal mehr eine fehlerfreie Leistung und fuhr auf dem neunten Gesamtplatz ins Ziel. Damit sicherte sich das Team den Sieg in der GT3-AM-Klasse. Nach dem Sieg bei den Hankook 12H KUWEIT im Dezember hat das Team, Gewinner der Continents GT Trophy, damit nun die Führung in der neuen Middle East Trophy von CREVENTIC ausgebaut. Die Entscheidung fällt im kommenden Wochenende bei den Hankook 6H ABU DHABI.
Nach Aufhängungs- und Dämpferproblemen in der Anfangsphase hatte der 7TSIX McLaren 720S GT3 (#76, James Cottingham / Andrew Gilbert / Fran Rueda / Matúš Výboh) wieder zum CP Racing-Mercedes aufgeschlossen, aber ein Problem mit dem Turbolader am Sonntagnachmittag bedeutete noch mehr Zeitverlust. Immerhin hatte der Neueinsteiger in der Serie eine genügend große Distanz zurückgelegt, um hinter dem Saalocin by Kox Racing-Porsche 911 GT3 R (#48, Nico Pronk / Stéphane Kox / Dennis Retera / Peter Kox / Tom Boonen)noch auf Platz drei in der Klasse und somit auf dem Podium in der GT3-AMKlasse gewertet zu werden. Der Porsche hatte wegen eines Getriebewechsels ganz am Anfang des Rennens fast eine Stunde verloren.
Die European GT Trophy-Titelverteidiger Phoenix Racing (#1, Michael Doppelmayr / Pierre Kaffer / Elia Erhart / Christer Jöns) komplettierten nach einer beeindruckenden Aufholjagd die Top Ten der Gesamtwertung. Der Audi R8 LMS GT3 EVO II fiel nach den ersten vier Stunden des Rennens aus den Top 40 nach einer Kollision mit dem Speed Lover-Porsche 911 GT3 Cup (#979, Simon Balcaen / Steven Palette / Philippe Wils / Chris Maes) in Kurve fünf. Beide Teams konnten nach Reparatur das Rennen fortsetzen, allerdsings verlor der Porsche eine Stunde in der Box zur Reparatur von Kühler- und Aufhängungsschäden.
Der Al Manar Racing by HRT-Mercedes-AMG GT3 (#777, Luca Stolz / Fabian Schiller / Axcil Jefferies / Martin Konrad), der von der Pole-Position aus gestartet war, sowie das Schwesterauto, der Abu Dhabi Racing by HRTMercedes-AMG GT3 (#4, Hubert Haupt / Khaled Al Qubaisi / Sébastien Baud / Jules Gounon), der ebenfalls in der ersten Startreihe stand, gehörten zu den wichtigsten Ausfällen des Rennens. Der Mercedes mit der Startnummer 4 hatte in der fünften Rennstunde einen schweren Einschlag in die Leitplanken, bei dem das Auto kurz Feuer fing. Nur wenig später bedeutete ein Aufhängungsschaden das Ende für den Al Manar Racing-Mercedes mit der Startnummer 777, noch weit vor Halbzeit des Rennens.
FACH AUTO TECH, ein regulärer Teilnehmer bei den Hankook 24H DUBAI, erlebte ein erfolgreiches Wochenende in den Emiraten mit den Plätzen eins(#962, Alexander Schwarzer / Gabriele Rindone / Larry ten Voorde / Matthias Hoffsümmer / Huub van Eijndhoven) und zwei (#961, Peter Hegglin / Jan Klingelnberg / Christof Langer / Alexander Fach / Christopher Zöchling) in der992-Klasse. Die beiden Porsche 911 GT3 Cup des Schweizer Teams legten ein dermaßen hohes Tempo hin, dass sie drei Stunden vor Schluss noch gegeneinander um die Führung kämpften und die Top Ten der Gesamtwertung um nur wenige Runden verpassten.
Duel Racing by Toro Verde (#995, Ramzi Moutran / Nabil Moutran / Sami Moutran / Philip Keen), erlebte mit Rang drei eine erfolgreiche Rückkehr in die 992-Klase. Platz vier ging an Willi Motorsport by Ebimotors (#955, Fabrizio Broggi / Sergiu Nicolae / Sabino de Castro), das in der Anfangsphase die Klasse angeführt hatte, dann aber wegen eines Aufhängungsbruchs vorne links während der Nacht Zeit verloren hatte. Hinter dem Quartett an der Spitze war der Huber Racing-Porsche (#925, Stefan Aust / Hans Wehrmann / Klaus Rader / Steffen Görig / Nico Menzel) das bestplatzierte Auto der 992-AM-Klasse, nachdem das Team während des gesamten Rennens mit dem QMMF by HRT Thuraya Qatar Porsche 911 GT3 Cup (#929, Abdulla Ali Al Khelaifi / Ghanim Al Ali / Ibrahim Al Abdulghani / Julian Hanses) gekämpft hatte.
Das zweite Auto von HRT Performance unter der Bewerbung von Qatar Motor and Motorcycle (#930, Abdullah Al-Abbasi / Ibrahim Al-Mannai / Abdulaziz Al Jabri / Daniel Roos) gehörte in der Anfangsphase ebenfalls zu der Spitzengruppe der 992-AM-Kategorie. Allerdings fiel der Porsche vorzeitig aus nach einem Einschlag in die Leitplanken in Kurve 14 am Sonntagvormittag.
Der razoon-more than racing-KTM X-BOW GTX (#714, Daniel Drexel / Leo Pichler / Kris Rosenberger / Bob Bau / Ernst Kirchmayr) fuhr von der PolePosition aus souverän den Sieg in der GTX-Klasse nach Hause, trotz eines kleinen Zwischenfalls mit der hinteren Verkleidung des KTM. Dahinter folgte der Erste der beiden Vortex V8 (#701, Philippe Bonnel / Philippe Gruau / Lionel Amrouche / Tom Pieri). Das französische Team schien auf dem Weg zu einem doppelten Podiumserfolg, bis ein Brand im Motorkompartiment das Schwesterauto, 702 1.0 (Philippe Fertoret / Lucas Sugliano / Nicolas Nobs / Miguel Moiola) auf der Strecke zum Stehen brachte. Erheblicher Schaden an der Heckverkleidung war der Grund, dass der Vortex das Rennen nicht fortsetzen konnte.
Der ROFGO with Dragon Racing-Mercedes-AMG GT4 (#408, Roald Goethe / Oliver Goethe / Benjamin Goethe / Stuart Hall / Jordan Grogor) fuhr einen weiteren Klassensieg bei den Hankook 24H DUBAI für das Team aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ein, obwohl das Team während der Nacht zweimal in eine Kollision in Kurve 16 verwickelt wurde. Der Dragon RacingMercedes wurde zunächst vom Team WRT BMW M4 mit der Startnummer 46 umgedreht und kollidierte bei der Rückkehr auf der Strecke mit dem Team Sorg Rennsport-Porsche 718 Cayman GT4 CS (#227, Benito Tagle / Christoph Krombach / Daniel Gregor / Patrik Grütter). Dadurch verlor der Porsche fast eine Stunde in der Box.
Hinter Dragon Racing fuhr Simpson Motorsport (#438, James Kell / Cameron McLeod / Keith Kassulke / David Holloway / Vasily Vladykin) das erste Podiumin der Klasse mit dem nagelneuen BMW M4 GT4 der zweiten Generation ein. Ebenfalls mit dem neuen BMW fuhr Century Motorsport (#429, Michael Johnston / Christopher Salkeld / Carl Cavers / Lewis Plato) auf Rang drei, trotz Zeitverlusts wegen drei verschiedenen Kollisionen auf der Strecke. Das Schwesterauto, der RHC Jorgensen-Strom by Century BMW M4 GT4 (#450, Daren Jorgensen / Brett Strom / Nathan Freke / Jeroen Bleekemolen), fiel in der Gleichen Runde wegen eines gebrochenen Hilfsrahmens aus.
Nach zwei gebrochenen Antriebswellen im Training war für den AC Motorsport Audi RS3 LMS (#188, Stéphane Perrin / Yannick Mettler / Miklas Born / Sam Dejonghe) eine etwas konservativere Abstimmung der Schlüssel zum zweiten TCR-Klassensieg bei den Hankook 24H DUBAI für das belgische Team nach dem ersten Erfolg im Jahr 2020.
Als ob wiederholte Motor- und Getriebeprobleme nicht genug wären, wurden beide Wolf-Power Racing Audi RS 3 LMS auf der Strecke auch noch in Kollisionen verwickelt, belegten aber dennoch die Plätze zwei (#117, Marcus Menden / Marlon Menden / Rob Huff / Peter Posavac) und drei (#121, Jasmin Preisig / Ivars Vallers / Calle Bergman / Andreas Höfler) in der TCR-Klasse. Das erstgenannte Team kollidierte in der Nacht mit einem Auto aus der GT3- Spitzengruppe, während das Schwesterauto, an dem auch mehrmals die Antriebswellen ausgetauscht werden mussten, am frühen Sonntagmorgen nach einer Kollision mit dem HRT Performance-Porsche 911 GT3 Cup (#931, Holger Harmsen / Fidel Leib / Mikaeel Pitamber / Gregg Gorski) in die Leitplanken von Kurve 14 einschlug.
Dazwischen sicherte sich das Team Sorg Rennsport als TCX-Klassensieger den dritten Platz auf dem Gesamtpodium der TCE-Division, trotz des Zwischenfalls mit Dragon Racing in Kurve 16 während der Nacht. Der 700 Miles-Volkswagen Golf GTi (#106, Thierry Chkondali / Marc Girard / Michel Sallenbach / Jordan Mougenot / Fabian Duffieux) erlebte nach einem kompletten Motor- und Getriebewechsel sowie Schwierigkeiten mit der Sitzverankerung, eine starke Aufholjagd und belegte Platz fünf der TCRKlasse, unmittelbar vor dem zweiten AC Motorsport-Audi RS3 LMS (#199, Andy Yan / Tommy Ku / David Lau / Shaun Thong). Das letztgenannte Team war Fünfter der TCE-Division, obwohl ein kompletter Motorwechsel acht Stunden Zeitverlust bedeutete.
Am 21. und 22. Januar geht es weiter mit dem nächsten Langstreckenrennen von CREVENTIC in den Vereinigten Arabischen Emiraten, der dritten Auflage der Hankook 6H ABU DHABI auf dem Yas Marina Circuit in Abu Dhabi. Am 25. und 26. März startet die 24H SERIES powered by Hankook zum ersten Rennen des Jahres in Europa, das auf dem Autodromo Internazionale del Mugello in Italien ausgetragen wird. Nähere Informationen zum Kalender der 24H SERIES sowie Tabellenstände gibt es unter 24hseries.com.
Text: Creventic

 

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HAAS RT mit knapper Führung vor Vorjahressieger WRT bei den Hankook 24H DUBAI 2023

• Serien-Neueinsteiger HAAS RT von Startplatz 43 aus nun mit knapper Führung an der Spitze

• Valentino Rossi und Team WRT auf Rang fünf trotz Fast-Einschlag in die Reifenstapel

• Red Camel-Jordans.nl führt 992-Klasse an, schwerer Abflug in der Anfangsphase für HRT Performance

• razoon-more than racing souverän in GTX; Simpson Motorsport knapp vorne in GT4

• Wolf-Power Racing mit Aufholjagd in TCR nach Schwierigkeiten im Zeittrainin

 

(14. Januar 2023) – Nach die ersten vier aktionsreichen Stunden bei den Hankook 24H DUBAI 2023 hält HAAS RT halt eine denkbar knappe Führung vor Vorjahressieger Team WRT.

 

Nachdem das Team wegen eines Motorproblems im Zeittraining nur von Rang 43 ins Rennen gegangen war, wurde das HAAS RT (#21, Maxime Soulet / Mathieu Detry / Olivier Bertels / Benjamin Mazatis / Frédéric Vervisch) als die erste von bislang drei Code-60-Phasen ausgerufen wurde, bereits an zwölfter Stelle in der Gesamtwertung geführt. Dank einer cleveren Boxenstoppstrategie hält sich das Team aus Antigua und Barbuda bislang in der Spitzengruppe.

 

Während der jüngsten Boxenstoppphase überholte HAAS RT den Team WRT BMW M4 GT3 (#7, Mohammed Saud Fahad Al Saud / Diego Menchaca / Jean-Baptiste Simmenauer / Jens Klingmann / Dries Vanthoor). Die Gesamtsieger des Vorjahres haben aktuell jedoch nur sechs Sekunden Rückstand auf die Spitze.

 

Nach einer ähnlich beeindruckenden Aufholjagd vom 13. Startplatz belegt der Herberth Motorsport-Porsche 911 GT3 R (#91, Daniel Allemann / Ralf Bohn / Alfred Renauer / Robert Renauer) aktuell Rang drei, weitere neun Sekunden hinter den Spitzenreitern. Das bayerische Team führt aktuell die GT3- PRO/AM-Wertung an und hält rund eine Minute Vorsprung auf den nächsten Rivalen in de Klasse, den BMW M4 GT3 des Teams Poulsen Motorsport (#14, Kristian Poulsen / Roland Poulsen / Kasper H. Jensen / Gustav Birch).

 

Das zweite Auto des Team WRT, in dem der neunmalige MotorradWeltmeister Valentino Rossi an diesem Wochenende seine Premiere bei der Veranstaltung erlebt, komplettiert bislang die Top Fünf. Das belgische Team erlebte rund 2,5 Stunden nach dem Start eine Schrecksekunde, als der BMW M4 GT3 (#46, Timothy Whale / Valentino Rossi / Sean Gelael / Max Hesse / Maxime Martin) nach einem Ausrutscher auf Öl in Kurve sechs in die Streckenbegrenzung schlitterte. Erstaunlicherweise sieht es danach aus, als ob der BMW den Zwischenfall mit nur minimalem Schaden überstanden hat.

 

Nach einem Start aus der ersten Reihe verteidigten Pole-Sitter Al Manar Racing by HRT (#777, Luca Stolz / Fabian Schiller / Axcil Jefferies / Martin Konrad) und Abu Dhabi Racing by HRT (#4, Hubert Haupt / Khaled Al Qubaisi / Sébastien Baud / Jules Gounon) ihre Positionen in den ersten Runden, trotz massigem Druck vom Team WRT. Zeitverlust in der Tankzone war allerdings der Grund, dass die beiden vom Haupt Racing Team eingesetzten MercedesAMG GT3 nun von der Spitze auf die Positionen sechs bzw. neun abgerutscht sind.

 

Dazwischen rangieren der Team GP-Elite Porsche 911 GT3 R (#32, Lucas Groeneveld / Jesse van Kuijk / Daan van Kuijk / Thierry Vermeulen), nachdem die Mannschaft bereits einen Fahrertausch wegen einer Verletzung sowie mehrere Zeitstrafen verbuchen musste, sowie der Pure Rxcing Porsche 911 GT3 R (#911, Sven Müller / Aliaksandr Malykhin / Joel Sturm / Harry King). Das letztgenannte Auto rangierte in der Anfangsphase sogar auf dem dritten Gesamtrang.

 

Der Saintéloc Junior Team-Audi R8 LMS GT3 EVO II (#26, Christian Kelders / Simon Gachet / Erwan Bastard / Antoine Doquin / Gregoire Demoustier) komplettiert aktuell die Top Ten.

 

Nachdem das Team sich während der ersten Code-60-Neutralisierung für eine bessere Position auf der Strecke und somit gegen einen vorgezogenen Tankstopp entschieden hatte, führte der Tresor Attempto Racing Audi R8 LMS GT3 EVO II (#99, Alex Arkin Aka / Finlay Hutchison / Andrey Mukovoz / Dylan Pereira) in den ersten beiden Stunden lange Zeit das Feld an, ist aber seitdem bis ans Ende des Feldes zurückgefallen, nachdem das Auto vermutlich durch Antriebsprobleme auf der Strecke ausgerollt war.

 

Auch das European GT Trophy-Gewinnerteam Phoenix Racing (#1, Michael Doppelmayr / Pierre Kaffer / Elia Erhart / Christer Jöns) hat sich von Startplatz 15 aus in die Top Ten vorgearbeitet, verlor aber über 25 Minuten in den Boxen, nachdem eine Kollision, verursacht von der gleichen Ölspur die auch schon dem WRT-BMW mit der Startnummer 46 fast zum Verhängnis wurde, für Schaden an der hinteren Aufhängung verursachte. Das deutsche Team brachte das Auto wieder zurück auf die Strecke, ist aber aus den Top 40 herausgefallen.

 

Der Red Camel-Jordans.nl-Porsche 911 GT3 Cup (#909, Ivo Breukers / Rik Breukers / Luc Breukers / Fabian Danz) hält eine knappe Führung in der 992- Klasse, vor dem Klassen-Pole-Sitter Willi Motorsport by Ebimotors (#955, Fabrizio Broggi / Sergiu Nicolae / Sabino de Castro) und dem in der Anfangsphase führenden FACH AUTO TECH-Porsche 911 GT3 Cup (#962, Alexander Schwarzer / Gabriele Rindone / Larry ten Voorde / Matthias Hoffsümmer / Huub van Eijndhoven). Bei der Rückkehr in die Porsche-Klasse setzt das 24H SERIES-Gesamt-Meisterteam des Jahres 2015, Duel Racing by Toro Verde (#995, Ramzi Moutran / Nabil Moutran / Sami Moutran / Philip Keen) die Anwärter für die Podiumsplätze gehörig unter Druck und rangiert aktuell auf Platz fünf in der Klasse.

 

Die erste Code-60-Phase des Rennens folge, nachdem einer von insgesamt fünf HRT Performance-Porsche 911 GT3 Cups (#932, Michael Blanchemain / Franck Leherpeur / Stephane Adler / Jérôme Da Costa), die an diesem Wochenende teilnehmen, vehement in die Reifenstapel in Kurve fünf eingeschlagen war. Trotz erheblicher Schäden an der Front- und Heckpartie schaffte es der Porsche zurück an die Box, ist allerdings nach über drei Stunden Reparatur noch nicht auf die Strecke zurückgekehrt.

 

Beim Zwischenfall wurde auch fast der aktuelle GT3-AM-Spitzenreiter CP Racing (#85, Charles Putman / Charles Espenlaub / Joe Foster / Philip Quaife / Shane Lewis) in Mitleidenschaft gezogen, aber der Mercedes-AMG GT3 konnte noch ganz knapp dem Porsche ausweichen. Aktuell fahren die GTContinents-Trophy-Gewinner und GT3-AM-Klassensieger des Vorjahres an 19. Stelle in der Gesamtwertung.

 

Neueinsteiger 7TSIX (#76, James Cottingham / Andrew Gilbert / Fran Rueda / Matúš Výboh) führte in der Anfangsphase die GT3-AM-Division an, verlor dann aber Zeit in der Box wegen eines Dämpferproblems. Der einzige McLaren 720S GT3 im Feld ist zurück auf dem Vormarsch und hat es schon wieder auf den 29. Platz geschafft.

 

Der razoon-more than racing-KTM X-BOW GTX (#714, Daniel Drexel / Leo Pichler / Kris Rosenberger / Bob Bau / Ernst Kirchmayr) führt seit Rennbeginn in der GTX-Klasse und hat momentan drei Runden Vorsprung auf den beiden Autos des Teams Vortex V8. Der Sportwagen mit der Startnummer 702 des französischen Teams (Philippe Fertoret / Lucas Sugliano / Nicolas Nobs / Miguel Moiola) fährt aktuell vor dem Schwesterauto mit der Nummer 701, nachdem die letztgenannte Mannschaft wegen Aufhängungsproblemen Zeit an der Box verloren hatte.

 

Der sensationell enge Kampf in der GT4-Klasse im Zeittraining setzt sich im Rennen fort. Der Simpson Motorsport-BMW M4 GT4 (#438, James Kell / Cameron McLeod / Keith Kassulke / David Holloway / Vasily Vladykin) führt mit etwa zwei Minuten Vorsprung auf dem von der Pole-Position gestarten ROFGO with Dragon Racing-Mercedes-AMG GT4 (#408, Roald Goethe / Oliver Goethe / Benjamin Goethe / Stuart Hall / Jordan Grogor). Der RHC Jorgensen-Strom by Century BMW M4 GT4 (#450, Daren Jorgensen / Brett Strom / Nathan Freke / Jeroen Bleekemolen) fährt auf Rang drei

 

Der Wolf-Power Racing Audi RS3 LMS TCR (#117, Marcus Menden / Marlon Menden / Rob Huff / Peter Posavac) legte nach einem schwierigen Zeittraining eine bemerkenswerte Aufholjagd hin und führte bis ganz knapp vor Ende der vierten Stunde die TCR-Klasse an. Als der Audi an die Box fuhr, übernahm der AC Motorsport-Audi RS3 LMS (#188, Stéphane Perrin / Yannick Mettler / Miklas Born / Sam Dejonghe) die Spitze in der Klasse. Das zweite Auto von Wolf-Power (#121, Jasmin Preisig / Ivars Vallers / Calle Bergman / Andreas Höfler) fährt auf Platz drei in der Klasse, nachdem Elektrikprobleme beim wichtigsten Rivalen, dem 700 Miles-Volksewagen Golf GTi (#106, Thierry Chkondali / Marc Girard / Michel Sallenbach / Jordan Mougenot / Fabian Duffieux) für Zeitverlust sorgten.

 

Die Hankook 24H DUBAI 2023 werden ohne Unterbrechung während der Nacht fortgesetzt. Am Sonntag um 15.00 Uhr Ortszeit wird die schwarz-weiß karierte Flagge geschwenkt. Eine Live-Übertragung mit Kommentar von radiolemans.com gibt es auf dem offiziellen YouTube-Kanal der 24H SERIES. Regelmäßige Updates gibt es auch auf Twitter (@24HSeries), Facebook (24H Series) und Instagram (24H Series). Nähere Informationen gibt es unter www.24hseries.com.

 

Text: Creventic


Erste Startreihe für das Haupt Racing Team bei den Hankook 24H DUBAI 2023

• Al Manar Racing by HRT setzt sich gegen Abu Dhabi Racing by HRT durch und sichert sich erstmals die Pole-Position

• MotoGP-Legende Valentino Rossi startet von Platz acht beim Debüt in den 24H SERIES

• Willi Motorsport by Ebimotors nach Getriebeproblemen auf der Pole in der 992-Klasse

• razoon-more than racing vorne in GTX; 0,03 Sekunde trennnen die erste Reihe der GT4-Klasse

• Wolf-Power Racing sichert sich TCR-Pole; Probleme für AC Motorspor

 

(13. Januar 2023) – Haupt Racing Team hat sich die komplette erste Startreihe für die 18. Auflage der Hankook 24H DUBAI gesichert. Das Auto, das vom deutschen Team unter der Bewerbung von Al Manar Racing by HRT aus Oman eingesetzt wird, geht von der Pole-Position aus ins Rennen. Im Zeittraining setzte sich die Mannschaft mit weniger als drei Zehntelsekunden Vorsprung gegen das Schwesterteam im Abu Dhabi Racing by HRT-Mercedes durch.

 

Das Zeittraining für die Hankook 24H DUBAI bestand aus vier Durchgängen zu je 15 Minuten, wobei der Durchschnitt aus den jeweils besten Rundenzeiten eines jeden Teams pro Durchgang als Basis für die Positionen in der Startaufstellung genommen wurde. Allerdings wurde der Ablauf für die Veranstaltung an diesem Wochenende dahingehend geändert, dass es zwei 15-minütige Durchgänge am Nachmittag und zwei weitere Durchgänge nach dem offiziellen Abendtraining gab.

 

Der Al Manar Racing by HRT-Mercedes-AMG GT3 (#777, Luca Stolz / Fabian Schiller / Axcil Jefferies / Martin Konrad) gehörte von Anfang an zu jenen Autos, die das Tempo bestimmten. Das Team fuhr in Q3 die beste Rundenzeit und verpasste in Q1 den Spitzenplatz um lediglich 0,018 Sekunden. Vor dem abschließenden Durchgang des Tages betrug der Vorsprung des Mercedes mit der Startnummer 777 auf den Abu Dhabi Racing by HRT-Mercedes-AMG GT3 (#4, Hubert Haupt / Khaled Al Qubaisi / Sébastien Baud / Jules Gounon) nur etwas über eine Zehntelsekunde. Trotz einer Reihe von schnellen Runden des letztgenannten Teams war der Vorsprung des omanisch-deutschen Teams gerade ausreichend, um sich erstmals in den 24H SERIES die Gesamt-PolePosition zu sichern.

 

Al Manar Racing by HRT ist bereits das vierte unterschiedliche Team in ebenso vielen Jahren, das sich bei den Hankook 24H DUBAI sichert. Währenddessen stehen mit Khaled Al Qubaisi (Sieger 2012, 2013 und 2020) Hubert Haupt (2015, 2018 und 2020) und Axcil Jefferies (2021 und 2022) drei ehemalige Gesamtsieger des Rennens in der ersten Startreihe.

 

„Dass wir auf den ersten beiden Plätzen stehen, ist eine großartige Teamleistung von allen Beteiligten. Es ist fantastisch“, sagte ein überglücklicher Axcil Jefferies zu Joe Bradley von radiolemans.com. „In unserem Auto haben alle vier Fahrer einen guten Job gemacht und sind fehlerfrei geblieben. Jetzt müssen wir morgen nur durchkommen.“

 

Auf die Frage, wie sehr Al-Manar-Racing-Stammfahrer Al Faisal Al Zubair, der an diesem Wochenende wegen Krankheit ausfallen muss, vermisst wird, sagte Jefferies: „Es ist sehr schade, dass Faisal jetzt nicht mit dabei sein kann, aber wir werden unser Bestes geben, damit er stolz sein kann.“

 

Hinter den beiden HRT-Mercedes in der ersten Reihe startet der Porsche 911 GT3 R von 24H SERIES-Neueinsteiger Pure Rxcing (#911, Sven Müller / Aliaksandr Malykhin / Joel Sturm / Harry King), der in Q1 die schnellste Runde fuhr, von Platz drei, vor dem schnellsten der beiden BMW M4 GT3 des Teams WRT (#7, Mohammed Saud Fahad Al Saud / Diego Menchaca / Jean-Baptiste Simmenauer / Jens Klingmann / Dries Vanthoor). Sowohl Al Saud als auch Vanthoor verteidigen bei den Hankook 24H DUBAI ihren Vorjahressieg.

 

Der neunmalige Motorradweltmeister Valentino Rossi erlebt am Wochenende seine Premiere als offizieller BMW-M-Werksfahrer im zweiten Team WRT BMW (#46, Timothy Whale / Valentino Rossi / Sean Gelael / Max Hesse / Maxime Martin) und startet von Rang acht.

 

Das australische Team Grove Racing (#10, Earl Bamber / Brenton Grove / Stephen Grove / Anton De Pasquale) hatte einen schwierigen ersten Durchgang, aber verbesserte sich noch auf Startplatz fünf. Der Porsche 911 GT3 R verpasste die zweite Startreihe um nur 0,009 Sekunden. Hinter dem Tresor Attempto Racing-Audi R8 LMS GT3 EVO II (#99, Alex Arkin Aka / Finlay Hutchison / Andrey Mukovoz / Dylan Pereira), war der Heart of Racing by SPSMercedes-AMG GT3 (#27, Ian James / Gray Newell / Roman De Angelis / Ross Gunn) schnellstes Auto in der GT3-PRO-AM-Klasse. Roman De Angelis fuhr in 1:59,313 Sekunden sogar die schnellste Rundenzeit überhaupt auf dem 5,39 Kilometer langen Dubai Autodrome.

 

Der Team GP-Elite-Porsche 911 GT3 R (#32, Lucas Groeneveld / Jesse van Kuijk / Daan van Kuijk / Max van Splunteren) und der Visiom-Ferrari 488 GT3 (#2, Jean-Paul Pagny / Romain Iannetta / Jean-Bernard Bouvet / Christophe Tinseau / Dino Lunardi) komplettieren die Gesamt-Top-Ten in der Startaufstellung.

 

Der Mercedes-AMG GT3 vom Continents-Trophy-Titelverteidiger CP Racing (#85, Charles Putman / Charles Espenlaub / Joe Foster / Philip Quaife / Shane Lewis) startet von Platz 18, vier Plätze hinter dem McLaren 720S GT3 des schnellsten GT3-AM-Teams, 7TSIX (#76, James Cottingham / Andrew Gilbert / Fran Rueda / Matúš Výboh). Nach dem Gesamtsieg bei den Hankook 12H KUWAIT im Dezember will CP Racing die Führung in der neuen Middle East Trophy von CREVENTIC ausbauen.

 

European Trophy-GT-Titelverteidiger Phoenix Racing (#1, Michael Doppelmayr / Pierre Kaffer / Elia Erhart / Christer Jöns) startet auf Platz 15 und somit ebenfalls im Mittelfeld nach einem schwierigen ersten Durchgang im Zeittraining. Immerhin fuhr Pierre Kaffer die schnellste Gesamtzeit in Q2.

 

Als Neueinsteiger in der Serie hatte HAAS RT (#21, Maxime Soulet / Mathieu Detry / Olivier Bertels / Benjamin Mazatis / Frédéric Vervisch) einen starken Start ins Zeittraining, ging aber am Ende leer aus. Der Audi R8 LMS GT3 EVO II fuhr in Q1 die sechstschnellste Zeit, konnte aber das Zeittraining nach einem Motorproblem im Abendtraining nicht beenden.

 

Trotz Schwierigkeiten mit dem Getriebe startet der Willi Motorsport by Ebimotors-Porsche 911 GT3 Cup (#955, Fabrizio Broggi / Sergiu Nicolae / Sabino de Castro) von der Pole-Position der 992-Klasse, gefolgt von FACH AUTO TECH (#961, Peter Hegglin / Jan Klingelnberg / Christof Langer / Alexander Fach / Christopher Zöchling) und Red Camel-Jordans.nl (#909, Ivo Breukers / Rik Breukers / Luc Breukers / Fabian Danz). Speed Lover (#979, Simon Balcaen / Steven Palette / Philippe Wils / Chris Maes) war schnellster Teilnehmer in der 992-AM-Klasse.

 

Kristopher Rosenberger erlebte einen haarigen Moment, als sich in Q1 plötzlich die Kanzel des KTM öffnete. Dennoch startet der razoon-more than racing-KTM X-BOW GTX (#714, Daniel Drexel / Leo Pichler / Kris Rosenberger / Bob Bau / Ernst Kirchmayr) das Rennen morgen von der Pole-Position der GTX-Klasse. Hinter dem österreichischen Team starten die beiden Autos des Teams Vortex V8. Der 1.0 des französischen Teams mit der Startnummer 701 (Philippe Bonnel / Philippe Gruau / Lionel Amrouche / Tom Pieri) startet vor dem Vortex mit der Nummer 702 (Philippe Fertoret / Lucas Sugliano / Nicolas Nobs / Miguel Moiola).

 

Der ROFGO with Dragon Racing-Mercedes-AMG GT4 (#408, Roald Goethe / Oliver Goethe / Benjamin Goethe / Stuart Hall / Jordan Grogor) setzte sich in einem äußerst spannenden Kampf um die Pole-Position in der GT4-Klasse gegen den RHC Jorgensen-Strom by Century-BMW M4 GT4 (#450, Daren Jorgensen / Brett Strom / Nathan Freke / Jeroen Bleekemolen) durch: Die besten Durchschnittszeiten beider Teams lagen lediglich 0,03 Sekunden auseinander! Ironischerweise belegte Dragon Racing auch den letzten Platz im GT4-Zeittraining, nachdem das Mercedes-Schwesterauto (#488, Leonidas Loucas / Rhea Loucas / Bradley Ellis / Charles Hollings) wegen eines schweren Unfalls im Freien Training nicht teilnehmen konnte.

 

Hinter den ersten zwei Teams starten Simpson Motorsport (#438, James Kell / Cameron McLeod / Keith Kassulke / David Holloway / Vasily Vladykin) und Century Motorsport (#429, Michael Johnston / Christopher Salkeld / Carl Cavers / Lewis Plato) aus der zweiten Reihe der GT4-Klasse. Beide Teams gehen bei den Hankook 24H DUBAI mit der zweiten Generation des BMW M4 GT4 an den Start.

 

In der TCR-Klasse holten sich die Titelträger in der TCE-TeamGesamtwertung, Wolf-Power Racing, zum dritten Mal in drei Jahren in Dubai die Pole-Position nach einem fulminanten Auftritt des Audi RS 3 LMS (#121, Jasmin Preisig / Ivars Vallers / Calle Bergman / Andreas Höfler). Das Schweizer Team fuhr nur in einem der vier 15-minütigen Durchgängen auf Platz eins, aber sicherte sich in Q2 den entscheidenden Vorsprung.

 

Für Wolf-Power Racing startete das Zeittraining allerdings nicht optimal. Der Audi mit der Startnummer 117 des Schweizer Teams (Marcus Menden / Marlon Menden / Rob Huff / Peter Posavac) fuhr die schnellste TCR-Zeit in Q1, aber hatte in Q2 am Ende der Gegengeraden eine Bremsdefekt, der zum Glück ohne Folgen blieb. Nach Reparatur fuhr der Audi mit der Nummer 117 immerhin noch auf Rang vier der TCE-Division.

 

TCX-Polesitter Sorg Rennsport (#227, Benito Tagle / Christoph Krombach / Daniel Gregor / Patrik Grütter) war zweitschnellstes Team in der TCE-Division, nachdem sich der Porsche 718 Cayman GT4 CS gegen den 700 MilesVolkswagen Golf GTi (#106, Thierry Chkondali / Marc Girard / Michel Sallenbach / Jordan Mougenot / Fabian Duffieux) durchsetzte.

 

AC Motorsport erlebte in Dubai ein schwieriges Zeittraining. Der Audi RS 3 LMS mit der Startnummer 188 des belgischen Teams (Stéphane Perrin / Yannick Mettler / Miklas Born / Sam Dejonghe) rollte in Q1 auf der Strecke aus und musste zurück an die Box geschleppt werden, während das Schwesterauto, der Audi mit der Startnummer 199 (Andy Yan / Tommy Ku / David Lau / Shaun Thong) den Abend in der Leitplanke in Kurve 9 beendete. Auch dank der schnellsten Rundenzeit in der TCR-Klasse, 2:10,105 Minuten, gefahren von Miklas Born in Q3, schaffte es AC Motorsport immerhin noch auf Platz 5.

 

Die 18. Auflage der Hankook 24H DUBAI startet am Samstag, 14. Januar, um 15.00 Uhr Ortszeit im Dubai Autodrome. 24 Rennstunden ohne Unterbrechung enden am Sonntag, 15. Januar, wenn um 15.00 Uhr Ortszeit die schwarz-weiß karierte Flagge geschwenkt wird. Live-Bilder mit Kommentar von radiolemans.com gibt es auf dem offiziellen YouTube-Kanal der 24H SERIES. Regelmäßige Updates gibt es ebenfalls auf Twitter (@24HSeries), Facebook (24H Series) und Instagram (24H Series). Nähere Informationen gibt es unter www.24hseries.com.

 

Text: Creventic