toms-racefotos - Motorsport Fotografie
Tom ist hautnah bei den Rennveranstaltungen. Tom macht Fotos.
Hier gibt es regelmäßig neue Fotos von spannenden Motorsportveranstaltungen.
Gerne fotografiere ich auch Ihr Team und Komme in der Box vorbei, fragen Sie einfach mal an.
Manthey gewinnt beide Läufe der GT Open an der Algarve
Foto : GT OPEN
Beide Läufe zum Saisonauftakt 2012 an der Algarve konnte das Manthey-Team für sich entscheiden. Beeinflusst wurden beide Rennverläufe durch die sich ständig ändernden Wetterbedingungen, die diverse Reifenwechsel erforderlich machten. Hier wurde deutlich, dass das Manthey-Team durchaus auch auf anderen Rennstrecken als dem Nürburgring erfolgreich sein kann; obwohl es im Training Set-up-Probleme gab. Somit war es ein perfektes Rennwochenende für das Manthey-Team, denn ein weiteres Fahrzeug gewann den dritten Lauf der VLN-Meisterschaft auf dem Nürburgring.
VLN #3: 54. ADAC ACAS H&R-Cup am 28.April
Dass dies der letzte Lauf vor dem 24h-Rennen war, zeigte sich an der erhöhten Starterzahl mit insgesamt 214 Fahrzeugen. Während des Trainings war die Strecke stellenweise noch sehr naß, wodurch es zu vielen Unfällen mit Gelbphasen kam. Somit war es schwer, schnelle Trainingszeiten zu fahren. Am besten gelang dies dem Team Schubert mit der #19 auf BMW Z4, Müller, Müller, Alzen mit einer Zeit von 8:20.281, dicht gefolgt von #34, dem Hankook Heico Team auf ihrem Mercedes Benz SLS AMG GT3, Schneider, Margaritis, Arnold mit einer Zeit von 8:21.689. Dritter wurde #7, das ROWE Racing Team, ebenfalls auf einem Mercedes Benz SLS AMG GT3, pilotierz von Graf, Jäger, Seyfahrt mit einer Zeit von 8.21.924.
Mit 5-minütiger Verspätung starteten dann die verbliebenen 201 Fahrzeuge bei Sonnenschein und Temperaturen von über 20 Grad. Die #7, Graf, Jäger, Seyfahrt übernahm sofort die Führung. Der Polesetter verlor viele Plätze und landete nach der ersten Runde nur auf Rang 5. Nach dem Boxenstop übernahm #10, Krumbach, Lieb auf Porsche 911 GT3 R die Führung. Auch bei diesem Lauf griff die Rennleitung wieder hart durch und bestrafte einige Fahrzeuge mit einer Runde Abzug nach mißachteten Flaggensignalen. Die schnellste Rennrunde fuhr #19, Müller, Müller, Alzen. Kurz vor Rennende ereignete sich ein Unfall im Bereich Tiergarten zwischen der #198, Ginetta G50 sowie der #19, dem BMW Z4 von Müller, Müller, Alzen. Wegen der verschmutzten Fahrbahn und der Bergung der Fahrer entschloss sich die Rennleitung um 15.57 Uhr, das Rennen mit der roten Flagge abzubrechen. Dies ist nun das dritte Rennen in Folge, das mit der roten Flagge abgebrochen wurde. Beiden Fahrern ging es den Umständen entsprechend gut. Dirk Müller kam mit dem Schrecken davon, Richartz konnte nach einer eingehenden Untersuchung das Krankenhaus wieder verlassen. Das Team Manthey, #10, Krumbach, Lieb erzielte bei diesem Lauf den 2. Sieg in Folge mit 26 gefahrenen Runden in 3:45.17. Auf den zweiten Rang kam #5, das Audi Sport Team Phoenix, Mies, Winkelhock mit 25 Runden in einer Zeit von 3:36.42. Den dritten Podiumsplatz sicherte sich #19, Müller, Müller, Alzen auf dem BMW Z4 mit ebenfalls 25 gefahrenen Runden in einer Zeit von 3:37.30. Das Team um den als Gastfahrer mitwirkenden Nick Heidfeld, Gemballa Racing mit Sascha Bert auf McLaren MP4 GT3 kam auf den 6. Rang.
VLN #2: 37. DMV 4-Stunden-Rennen am 14.April
Auch der 2. Lauf der VLN ging nicht über die vollen 4 Stunden, da diesmal aus Sicherheitsgründen um 15.47 Uhr das Rennen mit der roten Flagge nach einsetzendem Hagel abgebrochen wurde. Das Training fand unter wechselhaften Wetterbedingungen statt, wodurch es zum Trainingsende keinerlei Zeitverbesserungen mehr gab. Die Pole holten sich Marco Wittmann, Jens Klingmann und Ricardo v.d. Ende vom BMW Team Vita4One auf ihrem Z4, #18 mit einer Zeit von 8:15.624. Das Phoenix Racing Team,#15 mit Marc Basseng, Marcel Fässler und Andrea Piccini erreichte auf Audi R8 LMS mit einer Zeit von 8:16.22 den zweiten Rang. Dritter wurde das Team Falken Motorsports auf Porsche 911 GT3 R, #27, pilotiert von Peter Dumbreck und Sebastian Asch mit einer Zeit von 8:19.724.
Nach dem Start hatten die Fahrer es schwer, sich den ständig wechselnden Wetterbedingungen anzupassen. Erst im letzten Drittel des Rennens konnten daher die schnellsten Zeiten gefahren werden. In Runde 23 fuhr das Phoenix Racing Team mit dem Audi R8 LMS, #15 die schnellste Runde in 8.15.563. Nach 24 gefahrenen Runden stand das Team der #10, Manthey Racing mit Jochen Krumbach und Marc Lieb auf Porsche 911 GT3 R ganz oben auf dem Treppchen. Für Krumbach war es der erste Gesamtsieg seit 1993. Zweiter wurde #20, BMW Team Schubert mit Claudia Hürtgen, Dominik Schwager und Dirk Adorf am Steuer eines Z4. Auf den 3. Platz schaffte es ebenfalls ein Z4 des BMW Teams Schubert, #19 mit Uwe Alzen und Nico Bastian. Es bleibt zu hoffen, dass das nächste Rennen über die volle Distanz geht.
VLN #1: 59.ADAC Westfalenfahrt am 31.März
Das 1. Zeittraining der VLN 2012 nahmen 182 Fahrzeug in Angriff. Da es morgens noch sehr kalt und die Strecke stellenweise noch feucht war, wurden die Topzeiten erst zum Schluß des Training gefahren. Manche Teams fuhren aufgrund der Wetterbedingungen eher auf Sicherheit, absolvierten aber ihre Runden zu Testzwecken. Die Pole sicherte sich #27, Falken Motorsports auf Porsche 911 GT3 R, pilotiert von Peter Dumbreck mit einer Zeit von 8:20.891. Auf den zweiten Traingsplatz fuhren Dirk Adorf, Dirk Müller und Jörg Müller vom BMW Team Schubert auf BMW Z4, #19 mit einer Zeit von 8:27.100. Dritter wurde #10, das Team Mantey Racing mit Jochen Krumbach und Romain Dumas mit 8:27.955, ebenfalls auf einem Porsche 911 GT3R.
Pünktlich um 12.00 Uhr ging die Hatz dann los und 174 Fahrzeuge begaben sich ins Rennen. Der erste Schreckmoment kam dann gleich in der ersten Runde, als die #24, Goodwin, Klasen, Posavac auf McLaren MP4 nach einem Unfall im Bereich Wehrseifen ausfiel. Nur 2 Runden später traf es dann das Schwesterauto, #23, Adams, Aust, Rieger im Bereich Metzgesfeld, auch hier Ausfall nach einem Unfall. Die #27, Dumbreck, Henzler auf Porsche 911 GT3 R verlor die Führung durch Probleme an der Antriebswelle. In Runde 11 übernahm dann #15 auf Audi R8 LMS, Stippler, Haase und Winkelhock die Führung, leichter Regen sezte ein. Doch bereits 4 Minuten später hatte #15 einen Unfall im Bereich Metzgesfeld, hierdurch übernahm #19, Adorf, Müller, Müller auf dem Z4 die Führung. #30, Abbelen, Schmitz, Brück auf Porsche 911 GT 3 R bekamen eine Runde abgezogen wegen Mißachtung der Flaggensignale. Dadurch fielen sie zwar aus dem Top-Ten, aber auch sie nutzen die Chance zum weiteren testen. Um 14.43 Uhr zog dann starker Nebel auf und es regnete mehr. Daraufhin entschloss sich die Rennleitung, das Rennen mit der roten Flagge zu unterbrechen. Da aber der Nebel immer stärker wurde, brach man um 14.49 Uhr den Wertungslauf ab. Das Rennen wurde nicht mehr neu gestartet. Da zum Zeitpunkt des Abbruchs mehr als 160 Minuten des Rennens absolviert waren, geht der Lauf mit voller Punktzahl in die Wertung. Somit belegte nach 16 gefahrenen Runden #19, BWM Z4, Adorf, Müller, Müller den ersten Platz mit einer Zeit von 2:26:45.152, gefolgt von #45, Timbuli Racing, Hennerici, Siedler, Busch auf Porsche 911 GT3 R mit 2:28:46.888. Auf den dritten Platz kam #96, Team Manthey Racing, Kohler, Menzel auf Porsche 911 GT 3 Cup mit einer Zeit von 2:29:34.123
VLN Probe- und Einstellfahrt am 24.März
Nach der langen Winterpause reisten über 150 Teams zu den Testtagen der VLN am Nürburgring an. Das tolle Frühlingswetter mit 17°C lockte auch zahlreiche Fans an die Strecke. Diese Fülle an Zuschauern in der Boxengasse gab einem das Gefühl, sich bereits beim 24h-Rennen zu befinden. Wie auch im vorigen Jahr präsentierten einige Teams ihre Fahrzeuge den Gästen im Ring°Boulevard.
Zwei vielversprechende Neuheiten gab es zu sehen: Erstens 2 McLaren MP4-12C in GT3-Configuration des Teams Dörr, pilotiert von Arno Klasen und Rudi Adams. Zweitens einen Ford GT, Klasse SP8 vom Team Alzen, gefahren von Alzen/Deutgen.
Sicherlich werden diese Fahrzeuge während der Saison für spannende Momente und Überraschungen auf der Strecke sorgen.
Erste Zielankunft 2012 für Dörr
Motosport
Dörr Motorsport freut sich über die Anlieferung des brandneuen McLaren MP4-12C GT3, den man sich im Rahmen des 12C-GT3-Entwicklungsprogrammes von McLaren gesichert hatte. Am 25. Februar wurde der neue Supersportwagen im McLaren Showroom in der Klassikstadt Frankfurt offiziell präsentiert. Jetzt schon fiebert das ganze Team dem Auftakt der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring Ende März entgegen, bei dem der McLaren MP4-12C GT3 erstmals zum Einsatz kommen wird.
Der britische Sportwagenhersteller McLaren hatte von seinem neuen Supersportwagen MP4-12C eine Rennversion für die GT3-Klasse aufgelegt – und im Rahmen des
12C-GT3-Entwicklungsprogrammes 25 brandneue McLaren GT3-Fahrzeuge an private Rennställe ausgeliefert. Das Team Dörr Motorsport konnte sich gleich zwei dieser Rennmaschinen sichern und wird ab
der Saison 2012 als einziges Team in der VLN und beim ADAC 24h-Rennen am Nürburgring mit zwei McLaren MP4-12C GT3 an den Start gehen.
Der MP4-12C GT3 überzeugt vor allem durch einen revolutionär leichten, aus einem Stück geformten Carbon-Chassis (die „MonoCell“), das in keinem anderen GT3-Fahrzeug zu finden ist. Auch mit
seinem hohen aerodynamischen Abtrieb, seiner hohen Leistung und intelligentem Design wird der MP4-12C GT3 auf dem Nürburgring Maßstäbe setzen. Bei der offiziellen Präsentation am 25. Februar
im McLaren Showroom in der Klassikstadt Frankfurt haben geladene Sponsoren, Journalisten und Fans erstmals die Chance, den neuen Supersportler genauer unter die Lupe zu nehmen.
Bis der McLaren MP4-12C GT3 dann in der „Grünen Hölle“ des Nürburgring zu sehen sein wird, dauert es nicht mehr lange: Nach der Probe- und Einstellfahrt am 24. März steht am 31. das erste
Rennen der VLN-Rennserie auf dem Programm. Im Vorfeld wird allerdings noch die obligatorische „Balance of Performance“ durchgeführt, um die genauen Leistungsmerkmale des Supersportlers
festzustellen und gegebenenfalls den Regularien der VLN anzupassen.
Dann gilt es, das Setup des McLaren MP4-12C GT3 perfekt auf die Nordschleife – eine der härtesten Rennstrecken der Welt – abzustimmen. „Es ist unser Ziel, mit dem McLaren MP4-12C GT3 ganz vorne
mitzufahren“, erklärt Teamchef Rainer Dörr.
„Wir vertrauen voll und ganz auf das Entwicklungsteam bei McLaren GT und wir freuen uns darauf, das Fahrzeug auf der Nordschleife zu testen. McLaren bietet uns dabei die Möglichkeit, ihre volle
Ingenieurkompetenz zu nutzen: Es werden Ingenieure abgestellt, die mit uns gemeinsam arbeiten werden. Das wird auch das Team Dörr Motorsport weiter bringen.“
Und auch abseits der Rennstrecke setzt Dörr voll und ganz auf McLaren: Seit Ende November präsentiert Dörr Automotive – in direkter Nachbarschaft der Werkstatt von Dörr Motorsport – den
McLaren MP4-12C im neu eröffneten Showroom in der
Klassikstadt Frankfurt. Neben Düsseldorf, Hamburg und München ist Frankfurt damit der vierte McLaren-Standort in Deutschland.
Kunden von Dörr Automotive profitieren so vom hochprofessionellem Renntechnik-Know-how des Teams Dörr Motorsport: Als Geschäftsführer und Inhaber von McLaren Frankfurt und gleichzeitiger
Rennstall-Besitzer ist Rainer Dörr erster Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Straßenversion des McLaren MP4-12C und auch die GT3 Variante, die auf der Rennstrecke zum Einsatz kommen
wird.
Text : Dörr-Motorsport
Foto : Dörr-Motorsport
Kalender für Audi race experience steht
Fünf Mal Spaß und Sport: Die Audi race experience bietet den sportlichen Kunden der Marke ein attraktives Programm. In diesem Jahr startet zum ersten Mal der neue Audi R8 LMS ultra, der in vielen Bereichen gegenüber dem R8 LMS technisch verbessert worden ist. Neuer sportlicher Leiter des Rennteams ist Josef "Sepp" Haider. Auch der Terminkalender für die Saison 2012 steht fest. Kunden, die auf dem Nürburgring selbst Rennen fahren wollen, können zwischen fünf Terminen wählen: VLN Lauf 3 (27.–28. April), 24 Stunden Nürburgring (18.–20. Mai), VLN Lauf 4 (22.–23. Juni), VLN Lauf 7 (3.–4. August), undVLN Lauf 10 (26.–27. Oktober).
Nachgefragt bei ... Sepp Haider
Sie sind neuer sportlicher Leiter der Audi race experience. Welche Aufgaben erwarten Sie?
"Ganz neu ist mir die Audi race experience natürlich nicht. Seit das Programm besteht, bin ich als Instruktor für die vielen sportlichen Kunden von Audi tätig. Ich freue mich sehr, dass Audi mir
2012 die Leitung des gesamten Programms anvertraut hat. Die Aufgabe besteht darin, den Kunden mit einem professionell arbeitenden Rennteam ein perfektes Umfeld zu bieten und ihnen ein
unvergessliches Erlebnis zu garantieren. Mit unseren beiden neuen Audi R8 LMS ultra und dem Nürburgring haben wir dafür die besten Voraussetzungen."
Gleich fünf Mal bieten Sie den sportlichsten Fahrern der Marke ein Rennerlebnis auf dem Nürburgring. Wie wird das Angebot angenommen?
"Schon vor der Veröffentlichung der Termine lagen zahlreiche Anfragen für dieses Jahr vor. Für die VLN-Rennen Nummer 4 und 7 sind deshalb nur noch einzelne Plätze frei. Der Saisonhöhepunkt wird
einmal mehr das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring sein. Wer mit uns fahren möchte, sollte sich rasch entscheiden."
Welche professionellen Piloten stehen Ihren Teilnehmern bei den Renneinsätzen zur Seite?
"Wir setzen auch in diesem Jahr unsere Zusammenarbeit mit Florian Gruber, Frank Schmickler und Marco Werner fort. Unsere Programm-Teilnehmer bestätigen uns immer wieder, dass dieses Konzept sie
begeistert und sie eigene Fortschritte bei ihrem Fahrstil spüren. Gleichzeitig macht es unseren Profis Spaß, ihr Wissen an die sportlichen Audi-Fahrer weiterzugeben."
Text : Audi AG
Manthey-Racing bleibt VLN
treu
Manthey-Racing steigt 2012 in die International GT Open ein, ist aber auch weiterhin auf der Nordschleife vertreten! Parallel zur europaweit ausgetragenen International GT-Serie nehmen in der VLN drei Porsche 911 GT3 aus Meuspath die Hatz über die Nordschleife unter die Räder.
Das bis dato bestätigte Trio in der 2012er Langstreckenmeisterschaft setzt sich zusammen aus dem Nadelstreifen-Moskovskaya-Porsche in der SP9, dem starken Wochenspiegel-Elfer in der SP7 und dem 911 GT3 Cup von Wolfgang Kohler. Alle drei MR-Renner zählen auch im neuen Jahr zu den Topfavoriten in den jeweiligen Klassen.
„Daß wir ganz aus der VLN aussteigen, stand nie zur Disposition! Lediglich der Rückzug unseres Spitzenautos in Gelbgrün erfolgte nach gründlicher Überlegung“, stellt Olaf Manthey anderslautende Gerüchte richtig. Bezogen auf die reduzierte Gesamtzahl der Einsatzfahrzeuge ergänzt der Leiter des nach Gesamtsiegen erfolgreichsten VLN-Rennstalls der letzten Jahre: „Da drei 2011er Fahrzeuge in der neuen Saison nicht mehr unter unserer Nennung an den Start gehen, verfügen wir aktuell noch über die Kapazitäten zwei bis drei weitere Porsche im Kundenauftrag vorzubereiten und an den Start zu bringen.“
Text : Manthey-Racing
Dreifachsieg für Mercedes-Benz-Teams in den 7 Dunlop 24H DUBAI
Ein Jahr nach dem 24-Stunden-Renndebüt des Mercedes-Benz SLS AMG GT3 bei den Dunlop 24H DUBAI besetzten die Sportwagen mit den Flügeltüren sämtliche Podiumsplätze bei der siebten Auflage des
Langstreckenrennens für Tourenwagen, GTs und 24H Specials. Nach 24 aktionsreichen Rennstunden auf dem 5,390 Kilometer langen Dunai Autodrome ging der Sieg an das deutsche Team Abu Dhabi by Black
Falcon. Die vier Fahrer Khaled Al Qubaisi, Sean Edwards, Jeroen Bleekemolen und Thomas Jäger absolvierten insgesamt 628 Runden (3.384,92 Kilometer) und etablierten damit einen neuen Distanzrekord
für die Dunlop 24H DUBAI. Das Heico-Motorsport-Team belegte die Plätze zwei und drei. Bernd Schneider, Maximilian Buhk, Christiaan Frankenhout, Max Nilsson und Andreas Zuber kamen als Zweite ins
Ziel, gefolgt vom Team mit dem Schwesterauto, das von Bernd Schneider, Kenneth Heyer, Andreas Simonsen und Rodolfo Gonzalez gefahren wurde. Das Siegerteam des vergangenen Jahres, Saudi Falcons by
Schubert, war mit den Fahrern Abdulaziz Al Faisal, Faisal Binladen, Edward Sandström, Jörg Müller und Claudia Hürtgen im BMW Z4 lange Zeit auf Podiumskurs, aufgesammelte Teile die den Ansaugtrakt
blockierten warfen das Team drei Stunden vor Schluss jedoch auf Rang vier zurück. Diese Platzierung brachte das Team auch ins Ziel.
Der Sieg bei den Dunlop 24H DUBAI war der erste Sieg für Mercedes-Benz bei einem 24-Stunden-Rennen seit dem Erfolg für den Sauber C9 mit Mercedes-Motor bei den 24 Stunden von Le Mans 1989. Nach
24 Stunden im Dubai Autodrome fuhr Khaled Al Qubaisi den Mercedes-Benz SLS AMG des Teams Abu Dhabi by Black Falcon mit der Startnummer 3 über die Ziellinie. Zusammen mit Bernd Schneider und
Andreas Simonsen, den Fahrern der beiden Heico-Mercedes-Benz SLS AMG auf den Plätzen zwei und drei, wurde Al Qubaisi dann wie üblich auf einem Kamel zum Podium für die Siegerehrung gebracht.
„Dieser Erfolg ist einfach fantastisch. Im vergangenen Jahr haben wir es versucht, aber es hat nicht geklappt. Diesmal lief alles hervorragend. Wir haben ein Problemloses Rennen gehabt. Der Sieg
ist etwas Besonderes“, sagte Al Qubaisi.
Der Abu Dhabi by Black Falcon-Mercedes-Benz SLS AMG GT3 fuhr in der zweiten Rennstunde erstmals an der Spitze des Feldes und befand sich fast während der gesamten Renndauer unter den ersten Drei.
Das Team hatte nie mehr als eine Runde Rückstand auf die Spitzenreiter und hatte selbst freilich lange Zeit die Führung inne. Hinter den drei Mercedes-Benz SLS AMG auf den ersten drei Plätzen und
dem BMW Z4 auf Position vier war das Auto des Fach-Auto-Tech-Teams mit der Startnummer 18 der bestplatzierte Porsche bei den diesjährigen Dunlop 24H DUBAI. Otto Klohs, Heinz Bruder, Carlo Lusser,
Martin Ragginger und Swen Dolenc brachten das Auto auf Rang fünf ins Ziel.
Der Sieg in der 997-Klasse ging an den Carworld-Motorsport-Porsche mit den Fahrern Matthyssen, Philippe Richard, Roger Grouwels und Robert Nearn. Das britische Team Optimum Motorsport feierte
einen Sieg in der Klasse SP3 mit dem Ginetta G50 und den Fahrern Lee Mowle, Joseph Osborne, Gary Simms und George Murellis. In der SP2-Klasse siegte das Las-Moras-Racing-Team mit Luc Braams,
Ronald Morien, Duncan Huisman und Michael Munemann im Renault Mégane Trophy. Das französische Team Le Duigou Racing gewann die Klasse A5 mit dem BMW M3 und den Fahrern Jean-Paul Pagny, Benoit
Fretin, Bruno Fretin, Eric Vincenot und Jean-Marc Bachelier, während das Besaplast-Racing-Team mit Franjo Kovac, Martin Tschornia, Cora Schumacher, Fredrik Lestrup und Reinhard Nehls im MINI die
Klasse A2 für sich entscheiden konnte.
Sämtliche Ergebnisse unter live.24hseries.com
Text : Creventic
Foto : Creventic

















